Einmusik: „Oceans Bottom“ erscheint am 1. Dezember 2011

Einmusik: „Eine Vision kann man nicht zu Ende bringen. Wenn du mit einem Album fertig bist, hast du eine leise Ahnung von dem, was möglich ist.“

„Oceans Bottom“ – tief, mysteriös und ein bisschen weiter gedacht als die üblichen Hit-Alben mit Hands-up-Hands-down Charakter. Ein Album, das von vergangenen Kulturen erzählt und sich den Reiz der neuen Sounds zu eigen macht ohne zu verbergen, wo die Ursprünge liegen. Nach vier Jahren hat Samuel Kindermann alias Einmusik seine „Schätze“ erneut zusammengepackt – der passionierte Sammler von Eindrücken und Einflüssen nutzt seine Tour-Stopps, um die Welt zu entdecken, klanglich wie bildlich.

Seine Inspiration kommt von russischen Gebäuden, kasachischen Volksliedern, Berliner Sonnenuntergängen und den großen Synthie-Komponisten der 80er Jahre. Kein Wunder also, dass man sich verlieren kann in dieser Zusammenstellung von melodiösen, groovigen und ehrlichen Sounds aus dem Heute und Gestern.

Schon die erste Nummer „Qazaqstan“ ist speziell: Eine fremd klingende Gitarre, ein bis auf die Sekunde getimeter Bass und Raffinesse machen diesen Song zu einem Ohrwurm. Und so ist klar, was das Ziel ist: Die Leute sollen tanzen und zwar zu neuer elektronischer Musik mit der für Einmusik typischen Mixtur aus Soft-Synths und einer großen Portion Leidenschaft. Grenzenlose melodiöse Freiheit und ausufernde Synthieflächen legen den Grundstein für Songs wie „Starbirth“ und „Oceans Bottom“, die ganz bewusst am Hype vorbei gehen und warm und voll durch die Boxen rauschen.

Titel wie „Those Said“, „Die Oni“ und „Bambaataa“ sind poppig und strotzen vor Energie während „Sacred Workload“ hingegen fast schon hypnotisierend und beruhigend mit seinen tiefen, hymnischen Choral-Gesängen daher kommt. „Nyx“ verzaubert und die Zugabe „Prophet“ lässt keinen Zweifel an den Wurzeln Einmusiks. Das Album „Oceans Bottom“ lässt Platz zum Träumen und zum Tanzen. Und mit jedem Titel ist man einen Schritt näher an der Zukunft.

„Oceans Bottom“ erscheint am 1. Dezember 2011.