Odenwälder Datacult meets Jean-Claude van Damme

Filmmusik machen ist der Traum vieler Produzenten. Dass man dafür nicht gleich ein ganzes Orchester ins Wohnzimmer bestellen muss, sondern Soundtracks eben so gut im heimischen Wohnzimmerstudio entwerfen kann, beweist der Odenwälder Marco Scherer alias Datacult, dessen Sound in der Neuauflage eines Science-Fiction Klassikers zu hören ist.

Nicht nur große Konzerne oder hochprofessionelle Studios stehen hinter dem Soundtrack, sondern auch Werke aus heimischen Kleinstudios bekommen ihre Chance. So geschehen beim Brensbacher Produzenten Scherer, der einen Song in der Neuauflage von „Cyborg“ unterbringen konnte. Die Hauptrolle in diesem Klassiker aus den späten 1980ern spielt der belgische Schauspieler Jean-Claude van Damme.

datacult

„Einer der Schauspieler kommt aus Deutschland und ist schon seit Jahren großer Fan meiner Musik. Während der Dreharbeiten der Neuauflage hatte er die Vision von einem düsteren, elektronischen Soundtrack und fragte mich, ob ich diese Idee nicht umsetzen wolle. Ich war sofort Feuer und Flamme und so kam eins zum andern“ erzählt Scherer. Da seine Musik überwiegend auf die Tanzfläche und späte Abendstunden ausgelegt ist, klingt das Ergebnis entsprechend energetisch, trifft aber vollends den Geschmack des Regisseurs.

„Eigentlich produziere ich mit Psytrance einen Sound, der wegen seiner Härte und Intensität für gewöhnlich nicht in Filmen zu hören ist. So freue ich mich um so mehr, auf der selben Treppe wie meine Kollegen von Juno Reactor zu stehen, die einen Song bei Matrix beigesteuert haben. Zwar ist Matrix weitaus bekannter als Cyborg, aber mein nächster Soundtrack ist ja auch schon in der Mache,“ scherzt der Produzent. Weiterführende Infos zum Film und seinem Sountrack finden sich auf der Webseite www.datacult.net.