Rico Puestel und sein Mixtape „Verum animam meam“

puestel

Die Auswahl, Zusammenstellung und allgemeine Vorbereitung zum Set „Verum animam meam“ von Rico Puestel nahm ca. drei bis vier Monate in Anspruch. „Basierend auf einem gewissermaßen interdisziplinären Ansatz, der einen Auszug meiner künstlerischen Vorlieben und Visionen repräsentieren soll, habe ich mit der technischen Unterstützung zwei weiterer Klangquellen (respektive vier CD-Decks in der Summe) versucht, unterschiedliche und partiell divergente Kunstformen auf hörbarer Ebene zu verschmelzen.“ Durch jene Erweiterungen erwuchsen nebst jener interpretativen Mehrschichtigkeit vor allem pragmatische Resultate in Form von unikaten respektive „so kaum planbaren“ Live-Edits und Schaffensüberraschungen im Verlauf dieser echtzeitinduzierten Aufnahmesituation. Der inhaltliche Ambitus erstreckt sich über Twin Peaks und die unikate Arbeit von David Lynch und Angelo Badalamenti, dem Prolog des wohl pointiertesten The Mars Volta Albums „De-Loused in the Comatorium“, dem magisch-mystischen Hauptthema von DJ Tomcrafts „Powerplant“ aus dem Jahre 1998, über Klaus Kinskis Rezitation von Nietzsches „Der Wanderer“, „Breaking Bad“ und dessen entscheidenden Handlungswendepunkt der finalen Etappe bishin zu Werner Herzogs Eröffnung einer gewissermaßen ambivalenten, körperlichen und mentalen Öffnung und Grenzenlosigkeit.

Tracklist:

01. Angelo Badalamenti & David Lynch – Audrey’s Prayer (RP Edit)
02. The Mars Volta – Son et Lumiere (RP Edit)
03. tINI – Mine Has A Shower
04. Rico Puestel – Carving Down The Powerplant (Live Edit)
05. Braids – Amends
06. Rio Grande – Let’s Groove (Tonight Edit)
07. Mandalay – Insensible (Rampue Remix)
08. Klaus Kinski – Der Wanderer
09. Rico Puestel – Sinensisyphean
10. Breaking Bad – Granite State – Final Scene
11. Vincent Casanova – Travelling With Felix
12. Kraftwerk – Die Stimme Der Energie
13. Rico Puestel – Consequences
14. Ornette – Crazy (Noze Remix)
15. Sun Glitters – Mouth (Shigeto Remix)
16. Werner Herzog – Vom Gehen im Eis – Samstag, 14. Dezember
17. Martin Patino – Michal
18. Frank Zappa – The Chrome Plated Megaphone of Destiny
19. Alexander Metzger – Dirty Harry