Freiboitar: Remix zu Shari Callistas Nummer „Naked“

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Für die Kölner Sängerin Shari Callista kreierte der Freiboitar, der ebenfalls in der Domstadt lebt, einen Remix. Die Version des Musikproduzenten zum Track „Naked“ soll auf die dunklen Clubtanzfläche transportieren werden und dabei einen düsteren Weg einschlagen. Via trndmusik bieten die beiden Musiker, die auch weiterhin gemeinsame Projekte planen, das Werk als Download an.

trndmusik: Was war das Ziel Eures Remixes?

Freiboitar: Mein Ziel war es, den Original-Track auf die dunklen Clubtanzfläche zu transportieren und dabei einen düsteren Weg einzuschlagen.

Shari: Als Songwriterin ist mir der Inhalt eines Songs genauso wichtig wie der Sound. Meine Ideen ziehe ich aus Alltagssituationen und -beobachtungen. Bei „Naked“ geht es um die Fassade, die man sich zulegt, um sich selbst zu schützen.

trndmusik: Wie und wo ist Eure Version produziert worden?

Shari: Ich konnte mir gut vorstellen, dass mein Song „Naked“ als Deep House Remix funktionieren könnte. Also habe ich den befreundeten DJ und Produzenten Freiboitar gefragt, ob er Lust hätte, zu experimentieren. Wir kennen uns schon lange, ich halte sehr viel von seiner Arbeit und wir haben schon für ein 1980er Cover zusammengearbeitet. Herausgekommen ist ein böser Track, der dem ganzen inhaltlichen Thema noch eine neue Tiefe verleiht.

Freiboitar: Ich habe mit dem Vocalrefrain angefangen und einem Juno 106 Bass. Dazu gab es dann Jackin Drums, um den Track möglichst konsequent vorwärts marschieren zu lassen.

trndmusik: Wieso bietet Ihr die Version als freien Download an?

Freiboitar: Sharis Wunsch war es, dass den Track so viele Leute wie möglich hören können. Und das funktioniert als Freedownload am besten.

Shari: Es geht doch darum, seine Musik mit möglichst vielen Menschen zu teilen. Das funktioniert als freier Download am besten!

trndmusik: Was steht in nächster Zeit bei Euch noch an?

Freiboitar: Es wird noch etliche neue Songs geben. Mit Shari stehe ich immer in Kontakt. Wir nehmen öfters Vocals für andere Künstler der Deep-House-Szene auf. Für mich als Freiboitar wird es in nächster Zeit einen Track auf einem der großen „Major-Underground-Label“ geben.

Shari: Ich hoffe, dass wir noch weitere Musikprojekte zusammen kreieren werden, an Ideen mangelt es jedenfalls nicht. Ich selbst produziere ab Oktober eine EP, die vorraussichtlich Ende des Jahres veröffentlicht wird. Vom Sound her verlasse ich dafür den klassischen Pop und werde wesentlich düsterer. Auch hier könnte ich mir eine Kooperation mit Freiboitar vorstellen. Darauf freue ich mich schon sehr!

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