Leipziger Nikolas Noam freut sich über Remixe zu „Falling“

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Am 2. November 2014 erscheint eine Remix-EP von Nikolas Noam. Die Zusammenstellung wird auf dem rumänischen Label Cimelde Records veröffentlicht, das seit 2009 in Bukarest sitzt. Die drei Version zur Nummer „Falling“, die Noam mit Anaid produzierte, stammen von Jorge Takei, den beiden Norwegerinnen Vibeke Bruff und Kristina Dunn alias No Dial Tone und vom Leipziger Produzenten selbst. Wir sprachen im Vorfeld mit dem jungen Musiker über das Release, welches bei uns Stream-Premiere feiert.

trndmusik: Woher kam die Idee für eine Remix-EP zur Nummer „Falling“?

Nikolas Noam: Ursprünglich hatten wir den Plan, das Original plus Remixe zusammen auf einer EP zu veröffentlichen. Ende letzten Jahres hatten wir dafür einen Remixer, der dann allerdings kurzfristig abgesprungen ist. Deshalb entschieden wir uns, das Original erst einmal als Single und die Remixe ein halbes Jahr später separat zu veröffentlichen. Das war dann im Endeffekt auch besser, da wir so mehr Zeit hatten, nach neuen Remixern zu suchen. Ich wollte auch gerne selbst einen Remix beisteuern, da ich ohnehin von den meisten meiner Songs ein bis zwei alternative Versionen anfertige. Meiner Ansicht nach kann ein Song tausend verschiedene Gesichter haben. Oft kann ich mich nicht entscheiden, welche Grundidee eines Songs am besten funktioniert, deshalb arbeite ich lieber an mehreren verschiedenen Skizzen eines Songs. Wenn die Deadline dann näher rückt, muss man sich natürlich für eine Version entscheiden und so bleibt leider einiges an Material unveröffentlicht im Studio zurück. Auf der Remix-EP kann man nun glücklicherweise noch eine meiner alternativen Versionen von „Falling“ hören.

trndmusik: Wie wurden die beiden Remixer-Acts ausgesucht?

Nikolas Noam: Das Label hat die Auswahl an Remixern getroffen, ich werde mich zukünftig aber auch selbst mehr in dieser Hinsicht engagieren. Als ich die Vorschläge bekam, musste ich mich erstmal informieren. Die Musik von Jorge Takei kannte ich noch nicht – war aber gleich von dem ersten Entwurf seines Remixes angetan. Der Song klingt durch die laid-back Basslines und die groovigen Beats total eigen. No Dial Tone war mir auch nur vom Namen her ein Begriff. Nach kurzem Reinhören war mir aber klar, dass deren düsterer Sound auch super auf die EP passen würde. Das Label stand wohl noch mit weiteren Remixern in Kontakt, die im Endeffekt allerdings aus Zeitgründen absagen mussten. Ich bin jetzt aber sehr zufrieden so, denn die EP ist durch die drei Songs sowohl persönlich, als auch vielseitig geworden.

trndmusik: Wie kamst Du in Kontakt zum Label aus Rumänien?

Nikolas Noam: Im Frühling letzten Jahres hatte ich Atapy, dem Chef von Cimelde Records, ein paar Songs von mir gezeigt. Er fragte mich daraufhin, ob ich Lust hätte, etwas für sein Label aufzunehmen. So entstand kurze Zeit später ein erster Remix für das Label. Im Herbst schickte ich Atapy dann eine Skizze von „Falling“, die zu dem Zeitpunkt schon zwei Jahre alt war. Das einzige Problem bei dem Song waren die Vocals, da ich zuerst alles Gesangliche mit Samples aus irgendwelchen R’n’B-Songs zusammengebastelt hatte. Atapy hatte mit Anaid allerdings eine tolle Sängerin an der Hand. Die Beiden gingen dann letzten Winter in Bukarest ins Studio und nahmen die Vocals für den Song auf.

Tracklist:

01. Nikolas Noam feat. Anaid – Falling (Jorge Takei Remix)
02. Nikolas Noam feat. Anaid – Falling (Nikolas Noam Remix)
03. Nikolas Noam feat. Anaid – Falling (No Dial Tone Remix)