MANTU: „Hang Loose“ EP erschien via Kindisch Records

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Bereits am 23. September 2014 brachte der in Berlin lebende MANTU seine neue EP raus. „Hang Loose“ erschien auf dem deutschen Label Kindisch Records und fand bereits Anklang bei Produzenten wie Dubfire, Josh Wink, Troy Pierce, Richy Ahmed oder Oskar Offermann. Wir sprachen mit dem Musiker über das Release und die Zusammensetzung der Platte.

trndmusik: Woher kam die Idee für die EP?

MANTU: Ich war früher Surflehrer in Frankreich und diese Zeit hat mich sehr geprägt. Ich wollte dieses Gefühl und den aktuellen Vibe, den ich im Club spüre, zusammen führen. Es sollte verspult und wild sein, drive haben und nicht zu offensichtlich wirken. Über das Ergebnis bin ich sehr zufrieden und freue mich jedes mal auf’s Neue, wenn ich sie spiele. 

trndmusik: Wie und wo ist die EP produziert worden?

MANTU: In einem Studio in Kreuzberg. Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis. Der Sound, den wir im Studio in Kreuzberg kreiert haben, ist genau der, den ich auch gerne auflege. Es ist ein tolles Studio in einem Hinterhof im Herzen von Kreuzberg – direkt über der Location, wo wir früher viel gefeiert haben. Es kommen immer viele schöne Erinnerungen hoch, zum Beispiel mit der Mobilee Crew, Tiefschwarz oder Keinemusik. Hier ein schönes Foto aus 2009 von einer Party mit Catz N Dogz, &ME, Till von Sein  und Adam Port.

Foto: Adam Port

Foto: Adam Port

trndmusik: Aus welchem Grund erschien sie auf dem Berliner Label Kindisch Records?

MANTU: Es ware eine gemeinsame Entscheidung von Philipp Jung (M.A.N.D.Y.) und mir. Philipp und ich sprechen viel über Musik und Sounds und er kam auf die Idee, die Platte dort zu releasen. Ich hatte schon einen Release auf Kindisch und wir überlegten erst, zwei Release aus den drei Tracks zu machen. Wir fanden aber, dass es eine gute Idee wäre, es zusammen zu releasen. Es ist etwas ungewöhnlich, weil die Remixe von meiner ersten Kindisch EP – „Fever Rhapsody“ – noch sind, aber ich mag es, wenn man es etwas anders macht, als immer nur 0815.

trndmusik: Wie wurden die Remixer für „Fever Rhapsody“ ausgewählt?

MANTU: Ausgesucht ist vielleicht nicht unbedingt das richtige Wort. Ben Hoo und Rythm Factory (Einzelkind) sind gute Freunde von mir, die ich über meine langjährige Arbeit bei Get Physical kennen- und schätzengelernt habe. Dass die beiden Jungs Bock auf den Track hatten, hat mich natürlich sehr gefreut! Beide Remixe sind jeweils sehr hochwertig geworden und dadurch haben wir auch tolle Feedbacks von Dubfire, Josh Wink, Troy Pierce, Richy Ahmed, James Teej, Tobi Neumann, Lauhaus und Oskar Offermann bekommen. 

Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Steps. Im Moment arbeite ich an einer Compilation für mein eigenes Label – „With Compliments“ – die noch im Oktober erscheinen wird.

Tracklist:

01. Hang Loose
02. Fever Rhapsody (Ben Hoo Remix)
03. Fever Rhapsody (Rhythm Factory Remix)