Lotte Ahoi: „Heimlich Sternhagelblau“

lotte-ahoi

„Der Mix „Heimlich Sternhagelblau“ ist am 17. Januar 2015 im Backstage des KaterBlau entstanden“, erklärt die Berlinerin Lotte Ahoi. „An jenem Samstag feierten wir den Geburtstag von Heinrich, auch bekannt als Heimlich Knüller, DJ seit Ewigkeiten und „Vater“ unseres Freudentaumel Kollektivs.“ Daher auch der Titel: Eine Hommage an „Heimlich“, im Kater BLAU und Sterne hagelte es sowieso.

„Unsere Crew von Musikern, bzw. DJs und Kreativköpfen veranstaltet seit über drei Jahren Parties in Berlin. Ende 2012 bin ich als (angehende) Grafikdesignerin und Fotografin dazu gestoßen und habe dem Projekt damals das visuelle Erscheinungsbild verpasst“, so die DJane. In so einem Nest aus DJs kommt man an der Musik natürlich nicht vorbei und so wuchs bald auch ihr Interesse daran, dem eigenen Musikgeschmack Gehör zu verschaffen. Also ließ sie sich ein paar Grundlagen beibringen und fuchste sich bald ins digitale Mixing ein. „Ich kann also nicht voller Stolz von mir sagen, dass ich schon seit zehn Jahren Musik mache und dass bei mir 1500 Platten im Regal stehen. Das ist mir auch nicht wichtig, ich habe einfach noch eine Sache angefangen, die mir Spaß macht, ohne dabei irgendetwas zu erzwingen und nutze dabei intensiv die Möglichkeiten der Gegenwart, um meine Fühler nach Goldstückchen auszustrecken, die meine Ohren zum Leuchten bringen.“

Visuelle Kunst und Musik lasse sich außerdem wunderbar miteinander verbinden, sodass sie das Gefühl habe, ihre kreativen Werdegang in die richtige Richtung eingeschlagen zu haben: „Aber das ist wieder eine andere Geschichte – Zukunftsmusik.“

Eine Freundin sagte mal über sie: „Wenn mir etwas gefällt oder ich mich für etwas bestimmtes interessiere, dann habe ich davon immer gleich total viel und am besten alles. Das ist vielleicht ein Fluch, vielleicht aber auch ein Segen, auf jeden Fall ist es meine Macke, die mir Sammelsurien von schönen Dingen eingebracht hat, so auch mit der Musik.“

Tracklist:

01. Nicola Cruz – Sanación
02. DJ Rayo feat. Oye Beto – Serenata De Mar
03. Polo & Pan – Coeur d’artichaut
04. Monetrik – Blues Soup
05. DieDerDas & Farai – Saucy Trucking
06. Solpara – Soil (Short Mix)
07. Umoja – Oti Igbekele
08. Multi Culti – Mayan Voyager
09. Guts – Brand New Revolution
10. Swarthy Rogues – Feel like loving you
11. Thomash – Field Recordings in Minas Gerais
12. Tremor – Galpeador contra el viento (Blocktreat Remix)
13. MAU vs. Hawkwind – Children of the Sun (All Hippies Must Die Version 1)
14. Clarian – Ma Shiva
15. Umoja – La Piragua
16. MFO – Buselik Makamina (Foc Edits Rework)
17. Slick feat. Doris James – Sexy Cream (Fattish Reedit)
18. Os Tincoãs – Oxossi Te Chama (Carrot Green Edit)
19. DJ Hell – The Angst (Axel Boman Edit)
20. Multi Culti – Western Central