Space Echo: Neue EP kommt auf Light My Fire

Space Echo

Nachdem das österreichische Duo Space Echo am gestrigen Mittwoch einen Edit von der Afro Cuban Band verschenkte, feiert ihr Stück „Buzz Lightyear“ heute auf trndmsk Premiere in voller Länge. Der Track ist Teil ihrer EP „Journey“, die am 23. Januar 2015 über das Sublabel von Stil vor TalentLight My Fire – erscheint. Wir sprachen mit Chris und Stefan über ihre neueste Veröffentlichung.

trndmsk: Woher kam die Inspiration zu den drei Tracks?

Chris: Das war ganz unterschiedlich. Generell haben wir keine fixe Herangehensweise beim Musik machen. Mal kommt die Inspiration von einem Sample, mal ist es ein ganz spezieller Sound von einem Synthesizer und dann wiederum auch einfach nur ein Drumloop, an dem wir herumbasteln. Wir setzen uns nicht hin und sagen, wir machen jetzt eine EP für das oder das Label, sondern wir machen einfach mal und sehen dann im Nachhinein erst, wie was zusammenpassen könnte.

Stefan: Bei „Journey“ ging zum Beispiel der Groove von der Gitarre aus, zu der nach und nach mehr Elemente dazukamen. Bei „Phobus Grunt“ hatte Chris von vornherein eine Melodie im Kopf, die dann in einen Track gegossen wurde. „Buzz Lightyear“ ist aus einem prägnant funkingen Discosample entstanden, das verschiedene Phasen durchläuft.

Wie und wo sind die Stücke entstanden?

Stefan: Die Layouts für die Tracks lagen schon länger unfertig am Computer herum. Als wir letztes Jahr dann unseren ersten Liveact auf dem Frequency Festival gespielt haben, gab es dann zum Glück so etwas wie eine Deadline dafür. Da wir ursprünglich noch viel zu wenige Tracks hatten, um eineinhalb Stunden auf einem Festival zu füllen, war es natürlich wichtig, die noch fertig zu bekommen! Das, was dann noch gefehlt hat, kam bei den Proben für den Liveact dazu.

Chris: Ideen für Tracks entstehen eigentlich auch oft alleine, so war es bei „Buzz Lightyear“ oder „Journey“. Wir treffen uns immer in meinem akustisch, ganz gut ausgebauten Homestudiom um die Tracks auszuarbeiten. Hier steht auch so manches an Hardware herum. Der Roland Juno 106 zum Beispiel, der beim Livespielen auch immer mit dabei ist, kommt in jedem Track mindestens einmal vor. So macht er bei „Phobos Grunt“ einen Bass Layer, bei „Buzz Lightyear“ die Pads und bei „Journey“ den modulierten Basssound im Break. Wir verwenden zudem viele digitale Klangerzeuger, am liebsten auf Samples basierende Synths wie z. B. den Trillian. Gemischt wurde ausschließlich „in the Box“, für ein großes Mischpult ist hier leider kein Platz mehr.

Wie kam der Kontakt zum Label Light My Fire zustande?

Chris: Der Kontakt entstand durch Paul von HVOB, den ich schon länger kenne. Ich habe ihm die Tracks zum Weiterleiten geschickt, dann kam auch ziemlich schnell eine Antwort von Stil vor Talent bzw. Light My Fire mit einer Zusage und der Frage, ob wir die sind, die „Soul Power“ gemacht haben.

Und wie wurden schlussendlich die Remixer ausgesucht?

Stefan: Mit Ken Hayakawa, der wie wir in Wien wohnt, sind wir seit Jahren befreundet und schätzen seinen musikalischen Output sehr. Daher war es naheliegend, ihn Hand an einen Track legen zu lassen. Für „Journey“, den Titeltrack der EP, hat uns Light My Fire mit Teenage Mutants gleich einen namhaften Remixer vorgeschlagen. Da waren sich alle sehr schnell einig.

Chris: Beide durften sich aussuchen, welchen Track sie remixen wollen und haben glücklicherweise unterschiedliche gewählt. So ist, denke ich, ein schönes musikalisches Spektrum auf der EP entstanden.

Tracklist:

01. Space Echo – Buzz Lightyear
02. Space Echo – Phobos Grunt
03. Space Echo – Journey
04. Space Echo – Phobos Grunt (Ken Hayakawa Remix)
05. Space Echo – Journey (Teenage Mutants Remix)