Matthias Kunze: „Einen Mix zusammenzustellen und aufzunehmen ist für mich meist eine Art Therapie“

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„Einen Mix zusammenzustellen und aufzunehmen ist für mich meist eine Art Therapie“, erläutert Matthias Kunze auf die Frage, wieso er „Tabula Rasa“ zusammengestellt hat. „Bei der Auswahl der Tracks höre ich auf mein Gefühl, frage mich, was ich ausdrücken möchte und wo die Reise hingehen soll.“ Bei „Tabula Rasa“ habe er einige Anläufe gebraucht, bis er mit der Chronologie der Tracks zufrieden war und sich beim anschließenden Anhören mit einem Lächeln zurücklehnen konnte. „Das Set war mir sehr wichtig, da musste alles stimmen“, so der Hamburger. Einen absoluten Lieblingstrack gibt es für ihn nicht so richtig, „weil sich jeder für sich in das Gesamtbild einfügt und seinen Teil zum großen Ganzen beiträgt. Müsste ich mich aber entscheiden, dann wäre es wohl „Levo“ von Recondite im Club Edit, der ziemlich genau in der Mitte einen Plottwist einleitet und die erzählte Geschichte auf eine ganz andere Ebene bringt.“

„Ich versuche immer, die Trackauswahl eines jeden Sets einzigartig zu halten“, sagt der DJ. Daher werde es wohl nie vorkommen, dass es Tracks geben wird, die er in mehr als nur einem Mix verbaue. „Im Club ist das natürlich was anderes. Da reagiert die Spontanität, und ich greife gern mal auf Tracks, die ich anderweitig schon verarbeitet habe. Wenn’s passt, dann passt’s“, so Kunze.

Tracklist:

01. Dolph – Third Ear
02. Leonard Cohen – Avalanche (Rampue Remix)
03. Nikolas Noam – We Will Be Alright (Luis Leon Bipolar Rework)
04. Mz Sunday Luv, Jonas Saalbach – Don’t Tell the Lions
05. Iorie, Daktari – Brain Blues
06. Few Nolder – Twin
07. Junge Junge feat. Kyle Pearce – Beautiful Girl (Tube & Berger Everything Is Falling Remix)
08. Recondite – Levo (Club Edit)
09. Seth Schwarz – Canooby Tune (Dole & Kom Remix)
10. Rafaele Castiglione – Felix the Cat
11. Plunk.ton – Moin Moin
12. Arts & Leni – Jazzy Woodwinds
13. Beth Lydi – Bon Aire
14. Bon Iver – Wash (Signal Flow & Pattern Drama Edit)