Sebastian Porter: Den Moment fühlen – und sich fallen lassen

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„Mein Track „Die Fabelhafte Welt Der Anomalie“ hat auch einmal die Runde gemacht“, sagt Sebastian Porter mit einem Augenzwingern zu seinem Gig im KaterBlau. Am 7. Juni 2015 war der Berliner nämlich zu Gast im Club vom Label Katermukke. „Ich habe natürlich immer eine gewisse Auswahl an Tracks, die ich vorbereite, und überlege mir schon ein wenig, was wie zusammenpassen könnte, aber letztlich kann und sollte man sowas nicht zu genau durchplanen“, so der DJ und Musikproduzent. „Man weiss ja nie, was man für eine Situation vorfindet. Sicher, die ersten zwei, drei Stücke hat man vielleicht im Kopf, aber dann merkt man ja recht schnell, wie die Leute so drauf sind und wo die Reise in etwa hingehen könnte.“ Auf diese Wahrnehmung müsse man dann auch entsprechend reagieren.

Den Moment fühlen – und sich fallen lassen

Wichtig ist Porter vor allem, dass man versucht, den Moment zu fühlen, sich fallen lässt, seinen Flow findet, aber auch den der Menge, um eine Verbindung herzustellen, und im optimalen Fall dann beide vereint und diese magische Symbiose schafft. „Aber dafür muss man offen und flexibel bleiben, so dass die Entscheidung für den nächsten Track aus dem spontanen emotionalen Impuls heraus folgen kann und man sich nicht starr an eine vorkonstruierte Reihenfolge hält.“ Neben seinen eigenen Werken überzeugt Porter vor allem die Nummer „Metropolis“ von NTFO und Karmon im Set: „Die ist schon fett. Ich mag die Nummer nicht nur wegen seines guten Grooves, sondern weil er sich auch so wunderbar öffnet im Break. Ein wirklich ganz ausgezeichneter Nreak, in den man sich so richtig schön reinfallen lassen kann, die ganze Wärme spürt – da krieg ich jedes Mal Gänsehaut“, so Porter, der „bald auch wieder neue schöne Produktionen“ rausbringen will.