ARTE Concert: Auftritte von Nils Frahm und Flume

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Vor einigen Wochenende steig in Ferropolis das diesjährige Melt Festival. Für 2015 engagierten die Macher unter anderem einen unserer Lieblingspianisten: Nils Frahm. Der 32-jährige Hamburger legte einen glorreichen Gig hin, der von ARTE in voller Länge aufgenommen wurde – zum Glück.

Der deutsche Pianist und Komponist ist ein wahrer Tasten-Virtuose und der bekannteste deutsche Vertreter der Neo/Post-Klassik. Bei seinen Auftritten arbeitet Frahm neben einem Piano mit einem Fender Rhodes und einem Juno Synthesizer, wobei er Samplings und Loops seiner Musik mit einem Computer erzeugt. Seine erste Solo-Aufnahme veröffentlichte der Künstler bereits 2005 mit dem Titel Streichelfisch. Die aktuellste Aufnahme stammt aus diesem Jahr und trägt den Titel Solo. Mit seinem einzigartigen musikalischen Konzept bereichert er diesen Sommer das Melt!-Festival 2015.

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Neben dem Konzert des deutschen Pianisten und Komponisten wurde auch der Auftritt vom Australier Flume aufgenommen und in der Mediathek des deutsch-französischen Senders veröffentlicht.

Arte hat das Konzert in voller Länge. Allerdings haben die bei Arte Concert irgendwas an ihrem Embed-Dingens geändert, so das sich die Videos nicht einbetten lassen, was sehr schade ist. Zumal eh ein jeder dafür schon bezahlt hat. Sei es drum, der eine Klick tut ja keinem weh und lohnt sich sowieso.

Flume steht als Pseudonym für den australischen Electro-House-DJ und Musikproduzenten Harley Streten aus Manly, Sydney. Sein Sound besteht aus warmen Synthie-Klängen, atmosphärischen Instrumentals und gepitchten Vocals. 2012 erschien sein Debütalbum mit dem Titel Flume und erreichte Platz 1 der australischen Albumcharts. Im Jahr darauf konnte er bei den ARIA Awards als erfolgreichster Künstler vier Auszeichnungen mit nach Hause nehmen. Sein zweites Album ist für 2015 angekündigt. Auf dem Melt!-Festival 2015 können die Besucher diesen Sommer seinem chilligen Ambient-Sound verfallen.

Eine neue Fassung des Videos von Flume wird gerade von ARTE produziert.