trndmsk Future Stars #12: Applescal – Friendly & Danceable

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In den letzten sechs Jahren hat Pascal Terstappen drei Alben veröffentlicht sowie über hundert Tracks und Remixe unter dem Namen Applescal. Mit seinem einzigartigen Zugang zu Electronica, House, Techno und herausragenden DJ-Skills hat er vor dankbaren Crowds in Berlin Amsterdam, New York, Paris, London, Montreal, Barcelona und vielen anderen Orten gespielt. Neben seiner Tätigkeit als DJ und Produzent ist der Niederländer auch noch einer der Treiber hinter dem Label Atomnation. Er widmet sich der Entdeckung und Förderung neuer Talente und hat umjubelte Tracks von Weval, Gidge, David Douglas und Sau Poler veröffentlicht, was ihm zu einem Distribution-Deal mit !K7 verholfen. Auch wenn Terstappen ein mehr als etablierter Musiker ist, sind wir erst vor Kurzem auf ihn aufmerksam geworden: Irgendwo im Bregenzerwald hörten wir in einer nächtlichen Fahrt sein im Mai 2015 erschienenes Album „For“. Ein Grund, ihn zu bitten, die zwölfte Ausgabe unserer Reihe Future Stars zu kreieren: „Friendly & Danceable“.

trndmsk: Pascal, Du hast bereits vier Alben und mehr als 100 Tracks und Remixe rausgebracht. Im deutschsprachigen Raum – ausser in Berlin und Umgebung – bist Du dennoch vielen noch nicht geläufig, wird sich das hoffentlich bald ändern?

Applescal: Vielleicht wird dieser Mix ein bisschen helfen (lacht). Aber mal im Ernst: I bin damit glücklich, was ich tue. Es ist nicht einfach, jeden überall zu erreichen. Ich bin aber sehr zufrieden, dass sich aktuell so viele Menschen die Zeit nehmen, um meine Musik zu hören. Das ist ein Privileg.

Für uns hast Du nun einen einstündigen Podcast zusammengestellt. Was erwartet uns in der nächsten Stunde?

Ich habe versucht, einen Mix zu machen, der freundlich klingen, aber zeitgleich auch tanzbar sein sollte. Es sollte etwas ähnliches werden wie das, was ich versuche, in einem Club rüberzubringen. „Friendly & Danceable“ hat aber ein bisschen mehr von einer entspannten Atmosphäre. Dieser Mix umfasst Tracks, die wirklich in der letzten Zeit für mich standen. So ist ein Song der neuen EP von Baba Stiltz, die auf Studio Barnhus erschien, ein Remix von Bonobo und eine Nummer, die schon etwas älter ist, dabei. Das alte Stück ist von Glenn Astro: „You Can not Groove“.

Wie hast Du die Stücke für Deinen Mix ausgesucht? Hattest Du ein bestimmtes Konzept im Kopf?

Ich sammle eine Menge Musik jede Woche und versuche anschließend, eine tolle Auswahl zu treffen. Ich mag es, Tracks zu mixen, die quasi ineinaderfließen. Zum Beispiel kann man den JT-Remix für Jamie XX wunderbar in den Remix von Matt Karmil mixen. Die Basis der ersten Tracks gibt viel Energie an die Melodie und des Grooves der Percussion des zweiten Tracks ab. Es ist einfach schön, damit experimentieren zu können.

Wie und wo wurde das Set aufgenommen?

Ich habe lange Zeit live gespielt, aber vor zwei Jahren habe ich damit begonnen, Musik von anderen Künstler in das Ableton-Projekt zu importieren. Damit will ich in der Lage sein, vielfältiger und mehr Sets zu spielen. Im Grunde ist der Mix mit Ableton und ein paar Liveelementen meiner eigenen Tracks gemixt worden – natürlich bei mir zu Hause im eigenen Studio.

Tracklist:

01. George Fitzgerald feat. Boxed In – Full Circle (Bonobo Remix)
02. DJ T – Euphoria
03. Jamie xx – Loud Places (JT Dub)
04. Ishivu – Gryning (Matt Karmil Remix)
05. Cassio Kohl – Let It Be Me
06. Baba Stiltz – Dei2
07. Rampa – Mascha
08. Hibernate – Just One Time (Allan Prosser Remix)
09. Glenn Astro – You Can’t Groove

Alternativer Download-Link
(MP3, 320 kBit/s, 59:26 Min., 136,9 MB)