Fünf Jahre Arbeit für „Freedom Wig“ – das neue Album von Ost & Kjex

freedomwig

Das norwegische Duo Ost & Kjex hat bislang einen langen musikalischen Weg genommen: Vom Release ihres Debütalbums „Some But Not All Cheese Comes From The Moon“ (2004), über den zweiten Longplayer „Cajun Lunch“, der vor sieben Jahre auf Diynamic Music erschien, bis hin zu vielen Kollaborationen – z. B. mit Solomun (“Federgewicht”), Jamie Jones (“Summer Time”) oder H.O.S.H. (“Woo Hoo”) – hat sich das Produzenten-Gespann aus dem Norden Europas weiterentwickelt. Heute, im Jahr 2015, folgt nun der nächste Albumstreich von Tore Gjedrem und Petter Haavik. Mit „Freedom Wig“ erscheint eine neue 10-Track-starke Kollektion der Norweger.

„Wir brauchen viel Zeit“

„Fünf Jahre“, erzählen die beiden Produzenten, „haben wir an dem Album gefeilt.“ Sie seien langsame Arbeiter und bräuchten Zeit, um nachzudenken und zu überdenken, so die Musiker, die in den vergangenen Jahren ebenso viel auf Tour waren. Wie sie auf den Titel des Longplayers kamen, wissen sie nicht mehr. „Ich kann nur hoffen, dass der Titel noch nicht benutzt wurde. Vielleicht ist es der Name des neuen Albums von Carl Craig, von dem wir letztens lasen und das wir vergessen haben“, meinen beide mit einem Augenzwingern. Was sie damit aber eigentlich ausdrücken wollen: Es ist schwer, zu wissen, woher kreative Gedanken kommen. „Sie neigen dazu, unbewusst irgendwann aufzutauchen.“

Überall ein kleines Studio

Die zehn Stücke nahmen sie überall auf der Welt auf. Bei Freunden in Berlin oder in einer böhmischen Hütte tief im Wald. „Wir bauen unsere kleinen Studios hier und da auf.“ Mit Bugge Wesseltoft, ein norwegischer Jazzmusiker und Pianist, und seinem Piano nahmen sie einige Klänge in Oslo auf, mit ihrer Freundin Nasra schnitten sie Marimba-Parts in Tromsø, ganz im Norden von Norwegen gelegen, mit. „Also überall“, wie sie nochmals betonen. Sie fragten vier ihrer Freunde – Anne Lise Frøkedal, Hanne Kolstø, Jens Carelius und Jaw – ob sie nicht Teil des Albums, das am 13. November 2015 auf Diynamic Music erscheinen wird, werden wollten. Und sie stimmten alle zu: „Wir sind einfach große Fans von ihnen.“

Tracklist:

01. Honky Tonk
02. Le Mur de Pierre feat. Anne Lise Frøkedal
03. Für Gurrik
04. ChaChaCha feat. Jaw
05. Down River feat. Hanne Kolstø
06. Hush Hush
07. Queen of Europe feat. Anne Lise Frøkedal
08. The Baker’s Daughter
09. Heart of Gold
10. Easy feat. Jens Carelius