Konchord und sein Track „Wind“

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Durch das Ausprobieren und Rumspielen entstand die Grundidee des neuen Tracks von Konchord: „Am Anfang habe ich mich an einigen Loops und Samples ausgetobt, wovon ein Orgel-Sample übrig geblieben ist, das man in stark veränderter Form am Anfang und gegen Ende des Tracks hören kann.“ Drumherum ist anschließend der Track produziert worden. „Früh war auch die Idee für den Synthie da, der sich vom Anfang bis zum Ende durch den Track zieht“, so der Münchner. „Die meiste Inspiration kam durch den Festival-Sommer, in dem ich auf dem Sziget Festival in Budapest und auf dem Plötzlich am Meer Festival in Polen war. Die Idee für den langen Break in der Mitte des Tracks ist etwas vom Sziget inspiriert, wo im Kolloseum, die Techno-Stage, DJs wie Dixon die Breaks grandios aufgebaut habt.“

Das Plötzlich am Meer war dagegen stark für die Bassline im Track verantwortlich: „Das Soundsystem auf der Mainstage war so überragend, ich konnte die tiefen Frequenzen der Bässe von Kollektiv Turmstrasse so deutlich hören und fühlen, wie noch nie zuvor.“ Da war für ihn klar: In seinem nächsten Track braucht er eine Bassline, die auch auf so einer Anlage funktioniert.

Das Endresultat, „Wind“, bietet der Musiker aus Bayern nun als freien Download an. „Ich habe für den Track bis jetzt nach keinem Label gesucht, da ich an einer „Wind/Thunder“ EP arbeite, die erst in ein paar Monaten als einheitliches Werk veröffentlicht werden soll“, so Konchord. „Außerdem sehe ich eine generelle Tendenz, dass Tracks eher ein Mittel zum Zweck sind, um den eigenen Sound in die Öffentlichkeit zu tragen. Das Geld wird dann eher mit Live-Shows verdient.“