Trouw-Nachfolger in Amsterdam eröffnet Anfang 2016

Am 3. Januar jährt sich die Schleißung des legendäre Trouw. Der Club aus der niederländischen Hauptstadt Amsterdam musste vor knapp einem Jahr schließen. Auf den Tag genau wird nun sein langersehnte Nachfolger seine Pforten öffnen: De School.

deschool

24-Stunden-Lizenz für den Trouw-Nachfolger

Vor knapp einem Jahr, kurz nach Neujahr 2015, musste der Amsterdamer Club Trouw dicht machen. Der Club war seit 2010 in einer unscheinbaren Nachbarschaft im Osten Amsterdams zu Hause. Das Konzept der Clubmacher war ebenfalls wie bei De School auf einen temporären Club ausgelegt. Der neue, in der Dr. Jan van Breemenstraat gelegene Nachfolger besitzt eine 24-Stunden-Linzenz und wird weit mehr als ein herkömmlicher Club sein: In der ehemaligen technischen Schule sind ein Konzertsaal, ein Restaurant, ein Café, eine Galerie und ein Fitness-Club untergebracht. Somit wird das Areal sieben Tage pro Woche für verschiedenste Aktivitäten geöffnet sein.

„Die Kapazität des Clubs ist für rund 500 Menschen ausgelegt“, verraten die Verantwortlichen im Interview mit Resident Advisor. Der Club sei in einem ehemaligen Fahrradkeller des Schulgebäudes gelegen. Das DJ-Pult werde inmitten des Dancefloors installiert, Visuals sollen von der Children Of The Light-Crew kommen. „Die meisten Nächte werden den Fokus auf Local-Acts legen, die in den meisten Fällen Extended-Sets spielen werden. Selbstverständlich werden aber – wie auch im Trouw – internationale Größen zu Gast sein“, so die Verantwortlichen weiter, die ohne externe Promoter auskommen wollen.

Noch kein Line Up für die Opening-Nacht

Das Programm der Opening-Nacht steht bislang noch nicht fest, dennoch wurden für die ersten zwei Monate folgende Künstler gebucht: Tom Trago, Sandrien, Makam, das Dekmantel Soundsystem, Job Jobse, Interstellar Funk, Robert Bergman, Young Marco, Seth Troxler, Shanti Celeste, Peter Van Hoesen, Barnt, Konstantin, Kornél Kovacs und DJ Sotofett. Die beiden Geschäftsführer, Ernst Mertens und Jochem Doornbusch, sagen abschließend noch: „Unser Anspruch ist es, dass unsere Gäste irgendwann zu jeder Tages- und Nachtzeit zum Tanzen kommen können, aber genau so gut in unserem Restaurant speisen, sich in unserem Garten entspannen oder sich eine unserer Ausstellungen anschauen. Viele Dinge hiervon müssen natürlich noch entstehen, aber wir freuen uns darauf. Die 24-Stunden-Lizenz ist eine großartige Möglichkeit, dennoch möchten wir die Dinge langsam angehen lassen. In den ersten paar Wochen liegt der Fokus auf unsere lokalen Acts, die sich befreundete internationale DJ’s einladen. In Amsterdam selbst passiert gerade eine Menge und wir könnten uns keinen besseren Ort vorstellen, um dieses spannende Projekt ins Leben zu rufen.“