Peter Bergs Hommage an den Berliner Stadtteil – „XBerg“

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Nach Riven, ND Catani und Sebastian Schroeder ist ein Berliner für das vierte Release des Labels Lauter Unfug verantwortlich. Peter Berg, beheimatet in Berlin-Kreuzberg, hat mit „XBerg“ einen trockenen und düsteren Technosound produziert. Die Nummer baut auf vielen Erinnerungen Bergs auf, die sich im Klang, in den Geräuschen und den Synths des Tracks widerspiegelt: „“XBerg“ bedeutet für mich Lebenskultur, meine eigene Art und Weise, mich sozial, musikalisch und menschlich auszudrücken.“ Das Stück sei seine persönliche Hommage an den Stadtteil, in dem er mittlerweile sehr verwurzelt ist. „Ich könnte mir nicht vorstellen, woanders zu leben“, so der Berliner, „und dort meiner musikalischen Kreativität freien Lauf zu lassen.“

Ein Original, zwei Remixe

Abgerundet wird die EP, die am 18. Januar 2016 bei Beatport erschien, von zwei Remixen. Alex Flatners Version wirkt softer als das Original, verliert dabei aber nicht die düstere Atmosphäre. Der Remix des Stuttgarters dotStripe geht einen anderen Weg und treibt die Stimmung in Richtung modernen Tech-House mit einer druckvollen Bassline.

trndmsk: Woher kam die Idee für die Nummer „XBerg“?

Peter Berg: Nachdem ich meine Papua-Neuguinea- bzw. Weltreise und die Aglio-Olio-Kur in Indien beendet hatte, hatte ich einfach wieder total Lust auf einen richtig lecker Döner mit scharfer Sauce! (lacht) Quatsch, also, jetzt aber!

Als Wahl-Berliner und zwölf verbrachten Jahren in meinem geliebten Kreuzberg lag für mich die Namensgebung für den Track nahe. „XBerg“ – das bedeutet für mich Lebenskultur, meine eigene Art und Weise, mich sozial, musikalisch und menschlich auszudrücken. Wenn man es so nennen mag, ist die EP meine persönliche Hommage an den Stadtteil, in dem ich mittlerweile sehr verwurzelt bin. Ich könnte mir nicht vorstellen, woanders zu leben, und dort meiner musikalischen Kreativität freien Lauf zu lassen. „XBerg“ dient mir als enorme Inspirationsquelle.

Eine wahrlich schöne Inspirationsquelle. Und wie kam es dazu, dass die EP auf Lauter Unfug landete?

Über Piiiieeeeeeerrreeee, der Labelinhaber und quasi der Eigentümer vom Label, kam der Kontakt zustande. Im Rahmen meiner Veranstaltungsreihe namens „Foreplay“, die ich über mehrere Jahre jeden Donnerstag im Tresor Club gemacht habe, habe ich Pierre vor ca. zweieinhalb Jahren kennengelernt. Man merkt sofort, wenn man mit jemanden auf einer Wellenlänge ist, so dass wir uns sympathisch genug waren, um direkt mehr lauten Unfug zu treiben!

Die EP umfasst zwei Remixe, die von Alex Flatner und dotSTRIPE kommen. Wie seid Ihr auf die beiden Remixer gestoßen?

Zwischen Alex und mir herrscht eine alte Liebe, die immer wieder neu entflammt! Wir sind langjährige und enge Freunde, die sich trotz unterschiedlichen Wohnorten nie aus den Augen verloren haben. Ich habe Alex’ Musiklaufbahn von Beginn an (Münchener Zeit) mitverfolgt, und irgendwann war es für mich mal der richtige Zeitpunkt, ihn nach einem Remix zu fragen. Gesagt, getan! Er hatte Zeit, ich hatte Lust und daraus ist ein gemeinsames Baby entstanden. Et voilà! dotSTRIPE fand ich einfach als Act ansprechend. Daher freue ich mich sehr, dass es zu diesem Remix gekommen ist.

Was steht nach der Veröffentlichung nun bei Dir an?

Ich arbeite momentan an einem größeren Projekt, welches im Sommer 2016 realisiert wird. Es sind mehrere Kollegen von mir involviert. Nennen wir es beim Namen: ein elektronisches Musikfestival! Mehr verrate ich aber nicht. Zudem war ich auch musikalisch sehr aktiv und habe mich tagelang im Studio nur mit Wasser, Obst und Macadamia-Nüssen eingesperrt, dabei kamen eine Menge toller Tracks raus! Seid gespannt.

Tracklist:

01. Peter Berg – XBerg
02. Peter Berg – XBerg (Alex Flatner Remix)
03. Peter Berg – XBerg (dotSTRIPE Remix)