Das erste Mixtape von Bu.ru ist ein Treffen der Kulturen – „Uno“

buru

„Musik ist mehr als ein simpler 4/4 Takt“, sagt Bu.ru und fügt an: „Oder etwas, was sich zwischen 115 und 130 BPM abspielt.“ Der Künstler sagt selbst von sich, dass sein musikalischer Geschmack so groß und verschieden sei, dass er sich einfach mehr ausleben müsse, um sich frei entfalten zu können und um auch wirklich Musik zu machen, die ihm in allen Lebenslagen Freude bereitet. Eine Textzeile in einem alten Song aus seinem Freundeskreis soll es am besten beschreiben: „Musik ist Weltsprache, keine schnelle Geldmache!“

Es müssen nicht immer kommerzielle Musikportale sein

Das erste Set des DJs, „Uno“, nahm er zu Hause auf – ohne jegliche Formen von Stress oder äußere Störfaktoren. „Ich habe mir dafür mehrere Tage Zeit genommen, da es nicht so einfach war für mich, die verschiedenen Taktarten und Geschwindigkeiten sauber ineinander zu mixen.“ Die verwendeten Stücke waren schnell gefunden: „Ich höre Weltmusik bewusst seit meiner Teenagerzeit. Zurzeit ist es auch wirklich angesagt, und es gibt viele begabte Produzenten, die sich organischen Downtempo-Sounds angenommen haben. Ich finde, der Input ist wahnsinnig groß, ohne das man auf kommerzielle Musikportale zurückgreifen muss, und genau das macht im Endeffekt auch den Reiz für mich an diesem Genre aus.“

Ein langes und überlegtes Intro

Der erste Track des Mixes ist zeitgleich sein Favorit. „Mir haben Freunde geschrieben, dass sie das Set super finden, aber ihnen das Intro zu lang ist. Darüber habe ich mich ehrlich gesagt sehr gefreut. Es ist halt wirklich Geschmackssache, aber mich berüht es.“ In diesem Monat soll sein erster Podcast erscheinen: „Der wird von der Trackauswahl noch um einiges spezieller werden, und ich bin wirklich sehr gespannt, wie dort das Feedback ausfällt.“