Nach Insolvenzantrag: SFX muss Beatport verkaufen

Nach dem Insolvenzantrag vor einigen Wochen muss SFX die Plattform Beatport abstoßen. Das geht aus dem laufenden Insolvenzverfahren des US-amerikanischen Unternehmens hervor. Laut IQ Mag besagen die Gerichtsdokumente, dass es für das Unternehmen von Robert F.X. Sillerman nicht mehr rentabel sei, in den digitalen Musikshop zu investieren. „Nach dem Kauf hat SFX signifikante Finanzinvestitionen in Beatport getätigt“, geht aus einem Dokumente hervor, die dem Magazin vorliegt.

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Angebote müssen bis Ende April eingereicht sein

„Obwohl die Beatport-Aktiva wertvoll für das Unternehmen SFX ist, kann es sich SFX nicht leisten, in seiner aktuellen finanziellen Lage weitere Investitionen in Beatport zu tätigen, wie sie zukünftig notwendig werden, und daher hat SFX beschlossen, die Beatport-Anteile zu verkaufen.“ Die Angebote für den digitalen Musicstore müssen bis zum 28. April 2016 eingereicht werden. Die anschließende Auktion ist für den 3. Mai 2016 geplant. Potentielle Käufer müssen bestimmte Anforderungen erfüllen – wie die Anerkennung der Datenschutzregelungen von Beatports Kundendaten. Ausserdem müsse eine entsprechende Bonität vorliegen, und das Gebot dürfe vor dem Auktionstag nicht zurückgezogen werden, sobald es abgegeben wurde.