Treiben und auf eine Reise mitnehmen – der KaterBlau-Mitschnitt von Nadine

nadine

„Ich habe im November 2015 schon mal im Kiosk gespielt“, erinnert sich Nadine an ihren Gig im KaterBlau. Anfang März 2016 war die Nürnbergerin ein wiederholtes Mal zum Gast in der deutschen Hauptstadt: „Mein Sound hat den Katern und Katzen wohl ganz gut gefallen.“ Das Ganze kam über Mira zustande: „Wir haben uns vor Jahren in der Rakete in Nürnberg bei ihrem Gig kennengelernt.“ Da sie nur mit Vinyl spielt, muss sie ihre Platten vor jedem Gig neu packen, da alle Scheiben niemals in ihre Tasche passen würden. „Ich habe mir mit der Zeit angewöhnt, das mit meiner digitalen Tasche auch so zu machen. Da ich vier Stunden gespielt habe, habe ich das ganze noch mal unterteilt. Die einzelnen Titel habe ich dabei ganz nach Gefühl innerhalb über einer Woche zu Hause vorher ausgesucht.“

Einzelheiten, die einen Track besonders machen

Wichtig war ihr, intensive Sounds mitzunehmen, die ganz unterschwellig nach vorne treiben, einen gleichzeitig aber vor allem auf eine Reise mitzunehmen: „Eine meiner neusten Lieblinge ist „Parallel Symbiotic“ von Chris Mitchell auf Concrete Music. Die Drums machen mich jedes Mal verrückt, vor allem die zweifache Bassdrum.“ Auch die drei Produktionen von Kambo Rio im Set gefallen ihr sehr: „Darunter vor allem „4 Percent“, den ich so gerne mag, dass ich ihn das letzte Mal im Kater sogar schon dabei hatte.“ Auch die neue Nummer von Dubson, „Carpathian Routes“ auf Vayvay Records, hat es ihr angetan: „In diese Nummer habe ich mich von Anfang an verliebt.“ Alle drei seien keine Knaller zum Arme in die Luft strecken, aber sie würden durch ihre fabelhaften Einzelheiten bestechen und für Nadine seien sie deshalb so besonders. „Meine absolute Lieblingsnummer im Set ist fast am Ende des Se: „U Free“ von Planet Soul. Weil sich innerhalb des Tracks die Schnelligkeit so fies ändert, außerdem stehe ich total auf die Vocals.“