Ein Mix, der sich von anderen abhebt – Schlamingers Kultmucke-Beitrag

schlaminger

„Das Set ist wohl eher konzeptioneller Natur“, erklärt der Österreicher Michael Schlaminger über seinen neuesten Mix, den er für das Projekt Kultmucke entwarf. „Die Grundidee für das Set, die ich wohl als den Versuch, ein Set zu schaffen, das sich etwas von den klassischen DJ-Sets abhebt und fast gänzlich auf Kicks verzichtet, zusammenfassen kann, schlummert schon etwas länger in mir.“ Der tatsächliche Auslöser, die vorhandene Idee umzusetzen und aufzunehmen, war die Anfrage von Kultmucke. Fräulein Frutkoff, die Verantwortliche der Plattform, habe ihn sein ganzes aktives Musikleben über begleitet und unterstützt. „Als sie mich dann gefragt hat, ob ich nicht einen Podcast für Kultmucke machen will, war die Antwort eine sehr einfache“, sagt der Grazer.

Der rote Faden für den Mix

Für ihn sei es wichtig, dass Musik etwas auslöse – ein Gefühl, eine Erinnerung, eine gewisse Stimmung. „Wenn einem Set, wie in dem Fall, die „4 to the floor“-Kick-Zugmaschine fehlt, bekommt genau diese Gefühls-Meta-Ebene mehr Gewicht und bildet den roten Faden durch den Mix. Genau das habe ich mit meiner Trackauswahl versucht.“ Jeder der Tracks ist für den österreichischen DJ etwas ganz Besonderes und Einzigartiges. „Deswegen fällt es mir schwer, daraus einen besonders hervorzuheben. Wenn, dann ist es wohl „Aurore“ von Paul Valentin und Veroníque in der Version von Iorie.“ Diese Version lief am öftesten losgelöst aus dem Set über seine Boxen und trägt auch deutlich die Stimmung des letzten Teil des Sets.