BANKEWITZ: „Die Nummer hat einen sommerlichen Vibe mit dem schönen Piano und dem Vocal, der einfach gute Laune macht“

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Mit seiner neuen Single „Push It, Shake It, Feel It“ will BANKEWITZ punkten. Die Nummer des Kölners ist eine enthusiastische Ode an das freie und selbstbestimmte Leben, die die Vocals in den Fokus rückt und auf einem Bett aus tanzbaren Beats und eingängiger Hook ausbreitet. Die Message des Songs wird unterstrichen von dem dazugehörigen Videoclip, in dem der Berliner Technoclub-Guru Komet mit seinen berühmt-berüchtigten Seifenblasen die Hauptrolle spielt und alle um sich herum verzaubert. Die Musik des Kölners und Komets Magie bringen auf diese Weise die Städte Köln und Berlin zusammen und tragen ihren ganz besonderen Spirit in die Welt. Erschienen ist das Werk am 29. Juli 2016 über Ground Under Recordings. Wir sprachen mit ihm über die Nummer.

trndmsk: BANKEWITZ, woher kam die Idee für den Track? Wo hast Du Dir die Inspiration geholt?



BANKEWITZ: Eine Inspirationsquelle war ganz klar der Sommer und das Gefühl, was er mit sich bringt. Als ich angefangen habe, an dem Track zu arbeiten, war es gerade Anfang Frühling und man hat langsam Lust auf Sonne und Partys im Freien bekommen. Deswegen hat die Nummer auch diesen sommerlichen Vibe mit dem schönen Piano und dem Vocal, der einfach gute Laune macht. Letzteren habe ich im Internet gefunden und wusste erst nicht, woher er ist. Die Hansastudios in Berlin hatten den aufgenommen und ins Netz gestellt, waren aber erst nicht so happy, dass ich den für meinen Song „geklaut“ habe. Nach einigem hin und her haben wir uns aber doch noch lieb gewonnen und alles geklärt. Jetzt bekomme ich vollen Support für den Track und bin froh, den grandiosen Vocal nutzen zu dürfen.

Es ist ein House-Song, bei dem ich eine Mischung aus Robin Schulz und Oliver Heldens hinbekommen wollte. Etwas, was es meines Erachtens nicht wirklich viel gibt. Also einen Song, der gute Laune macht und auch gut ins Radio passt – so in die Richtung Robin Schulz oder Felix Jaehn. Der aber auch im Drop dann gut nach vorne geht und auch für den Club bestens geeignet ist – in Anlehnung an die Lieder von Oliver Heldens oder Lucas & Steve.


Wie und wo ist sie entstanden?



Entstanden ist dann das Ganze am eigenen PC. Ich hatte die Idee, aus einem Teil des Vocals quasi einen Synthesizer zu machen. Die Hauptmelodie im Drop wird demnach von einem Vocalfetzen „gespielt“ – und nicht klassisch von einem Instrument. 
Ich habe also als allererstes diese Idee verfolgt und relativ schnell eine Melodie gefunden, die mir sehr gut gefallen hat. Eine Melodie, die sehr catchy, aber nicht zu simpel ist. Dann habe ich die anderen Elemente darum gebaut. Das Piano im Hintergrund, die Bassline, die dem Track von unten ein wenig mehr Power verleiht, die ganzen percussiven Elemente und natürlich der Vocal. 


Wie bist Du auf den Titel des Stücks gekommen?



Der Titel des Stücks lag natürlich aufgrund des Vocals, den ich mir eigentlich verbotenerweise aus dem Internet besorgt habe, nahe. Push It. Shake It. Feel It. Das ist für mich die Aussage, die dieses Lebensgefühl von „Verwirkliche deinen Traum, egal was andere denken“ widerspiegeln sollte.
Diese Kernaussage findet sich dann in dem Text auch wieder: „Love – like you never loved before, Dream – the future is made by you. Sing – like no one is listening. Dance – like no one is watching you“.“

Wie kam der Kontakt zum Label zustande?



Das Label, auf dem „Push It. Shake It. Feel It.“ rauskommt, ist als White-Label extra für meinen Release erschaffen worden. Das kam mir allerdings sehr gelegen, da ich ohnehin vor hatte, ein eigenes Label zu gründen, um Musik von mir und talentierten anderen jungen Produzenten zu veröffentlichen. Ground Under Recordings werde ich nun auch weiterhin verwalten und nutzen. 


Was steht nach der Veröffentlichung bei Dir an? Arbeitest Du bereits an weiteren Projekten?



Also erst einmal gilt nun natürlich der volle Fokus auf der Veröffentlichung von „Push It. Shake It. Feel It.“. Dazu sollen in naher Zukunft noch ein paar schöne Remixe kommen. 
Parallel ich habe noch einige andere Projekte, an denen ich derzeit arbeite. Das sind zum einen eigene Tracks, aber auch ein Remix für MBP, ein sensationelles DJ- und Produzenten-Duo aus Köln. Natürlich habe ich die Hoffnung durch diesen Release jetzt ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu bekommen und demnach die nächsten Tracks auf großen Labels unterbringen zu können.
Des Weiteren würde ich gerne eine eigene Partyreihe starten und das Label weiter voran bringen. Mal sehen, wo die Reise hingeht.