Endlich die erste eigene EP – Niels Poensgen released die „Driftwood“ EP auf Lok Recordings

driftwood

In den letzten beiden Jahren hat Niels Poensgen viel produziert, geremixt und in Kollaborationen auf verschiedenen Labels released – unter anderem auf Keller, Traum Schallplatten und Parquet. „Aber obwohl ich bestimmt 20 bis 30 fertige Tracks hatte, habe ich das nie hinbekommen, irgendwas auch mal als eigene EP rauszubringen“, muss der junge Musiker gestehen. Am 14. Oktober 2016 war es dann aber endlich soweit und seine „Driftwood“ EP erschien via Lok Recordings auf Beatport. „Bei „Driftwood“ hatte ich eigentlich erstmal einen Song mit Gitarre und so aufgenommen, der dann irgendwie immer technoider wurde“, erklärt Poensgen. Seine anderen Tracks – „Pareidolia“, „Signal Hill“ und „Moving in Packs“, entstanden, als er angefangen hatte, oft live zu spielen: „Ausserdem brauchte ich mal etwas dunkel-knalliges. Ich habe die dann auch immer wieder auf Clubanlagen ausprobiert und weitergeschliffen.“

Ein ruppiger Ton, den er zu schätzen weiss

Produziert wurden die Nummern in seinem selbsteingerichteten Studio in Berlin-Moabit. „Da haben sich auch nie irgendwelche Nachbarn beschwert. Was mir aber am meisten geholfen hat, ist, dass ich unter meinen Freunden ein paar unglaublich gute Produzenten habe, die knallhart ehrlich in ihrer Kritik sind.“ Da müsse man sich am Anfang erst dran gewöhnen, aber inzwischen wisse er, den ruppigen Ton zu schätzen. Da einer der Mitbegründer von Lok Recordings und er aus einem ähnlichen Dunstkreis kommen und relativ oft dieselben Parties bespielen, kam der Gedanke einer Veröffentlichung auf ebendem Label auf: „Irgendwann muss ich ihm wohl erzählt haben, wie viele unveröffentlichte Tracks bei mir herumliegen.“ Abgerundet wird die Kollektion von zwei Remixen, die NORR und Nils Twachtmann anfertigten. „Norr war klar“, meint Peonsgen, „ich wollte unbedingt noch eine tanzbare Version von „Driftwood“ auf der EP, und er kann den knallige Tech-House-Sound schon sehr gut. Nils Twachtmann kannte ich vorher nicht persönlich, aber hab immer gefeiert, dass in seinen Produktionen und Mixen so ein housiges Understatement mitschwingt. Das war dann ein glücklicher Zufall, dass die Lok-Leute Draht zu ihm hatten.“

Tracklist:

01. Niels Poensgen – Driftwood
02. Niels Poensgen – Driftwood (NORR Remix)
03. Niels Poensgen – Pareidolia
04. Niels Poensgen – Pareidolia (Nils Twachtmann Remix)
05. Niels Poensgen – Signal Hill
06. Niels Poensgen – Moving in Packs