Sound der Woche: „Holy“ von Braunbeck

braunbeck

Dieser Track ist schon fast ein ganzes Jahr alt: „Holy“ vom gebürtigen Stuttgarter Braunbeck. „Ich hatte damals viel Shaker aufgenommen, da entstanden ein paar Ideen – unter anderem „Holy“!“ Der in Berlin lebende DJ und Musikproduzent wollte daraus eine Nummer produzieren, die melodisch fast durchläuft – und das ist ihm gelungen. „Es gab einige Versionen des Tracks“, verrät Braunbeck, „bei der ersten Abnahme durch Jan Ketel, der das Ourselves Label kuratiert, war der Groove noch ganz anders. Im Laufe der Zeit kamen und gingen ein paar Elemente.“ Die Nummer spielte bereits Adam Port im Pacha bei Solomuns Veranstaltung gespielt, woraufhin das schweizerische Duo Adriatique auf den Track aufmerksam wurde.

Ich habe keinen Druck, ich schau, was kommt!

Gelandet ist Track letztendlich auf einer Compilation des Imprints Ourselves, die zeitgleich das zweite Release des Sublabels von O*RS ist. „Ich bin Filburt von O*RS gegenüber sehr loyal. Er hat mir meinen ersten Release ermöglicht.“ Als das Sublabel Thema wurde, musste er gar nicht groß nachdenken, ob er damit ist: „Wenn ich einen Track fertig habe, dann bekommt ihn immer zuerst Filburt angeboten – oder eben Jan Ketel für das Sublabel. Ich fühle mich bei den beiden gut aufgehoben.“ Neben ihm sind noch Ranko & Lootbeg, Perel und Filburt selbst mit Tracks vertreten. Veröffentlicht wurde die Compilation am 31. Oktober 2016, wobei Braunbeck bereits an den nächsten Remixen, die für M.ono & Luvless auf Traxx Underground, für Framewerk auf Capital Heaven und für DEKO DEKO auf O*RS bestimmt sind, arbeitet: „Zudem wird es eine weitere EP bei O*RS geben, die kommt irgendwann im Frühjahr 2017. Ansonsten Mukke machen. Ich habe keinen Druck, ich schau, was kommt!“