Die Belohnung für das lange Warten – der neue Techno-Track „W.A.R.“ von Namtrah

namtrah

„Ich habe mir einen Access Virus B gekauft und wollte damit einen Techno-Track produzieren“, erzählt der junge Produzent Namtrah. Mit seiner Neuanschaffung wollte er die Stärken des Synths nutzen und jagte deshalb den Leadsynth im Track durch so viele Effekte, bis er ihm gefiel: „Ich liebe sehr harte Tracks beim Raven!“ Tracks, die unerwartete Wendungen haben, aber trotzdem an Energie gewinnen und sie nicht verlieren, gehören zu seinen Favoriten. „Ich produziere also meist Tracks, bei denen ich denke: „Sowas kommt im Club zu selten!“ Oder: „Das habe ich so noch nie gehört!““ Diese Komponente ist der letzte Drop in seiner neuesten Produktion, die den Titel „W.A.R.“ verpasst bekam. „Nach mehreren Drops wird man am Ende für das lange Warten mit einem großen Finale belohnt.“ Der Sound der Nummer ist total überladen, dreckig und er könne es verstehen, wenn Menschen das als Krach bezeichnen würden: „Für meinen Geschmack höre ich diesen Sound jedoch noch zu wenig in Clubs. Ich tue alles, um meinen Träumen etwas näher zu kommen, da ich sowas mal im Club hören möchte, war der nächste logische Schritt, es erstmal zu produzieren.“

Technoproduktion: Schwieriger als Rap oder Trap

Entstanden ist die neue Nummer des Künstlers aus Halle an der Saale in seinem eigenen Studio vor knapp einem Jahr. Nach dem Stück „Acid Peak“ bietet er nun auch ein zweites Werk auf trndmsk zum freien Download an: „Ich liebe House und Techno, jedoch schlägt mein Herz auch für Rap. Ich bin selbst Rapper und fokussiere mich sehr auf dieses Genre.“ Hierdurch hat er für seine Techno-Karriere kaum Zeit. „Da ich als Produzent aber stetig wachsen möchte, produziere ich auch Techno als pure Abwechslung.“ Techno ist in seinen Augen schwieriger zu produzieren als Rap oder Trap, wodurch er viele neue Sachen als Produzent gelernt hat. „Wenn ich einen Track dann bei Soundcloud hochlade und er 70 Klicks hat, bringt mir das kaum etwas. Der freie Download dient also für mich als großes Feedback“, so Namtrah, der aktuell ein Trapalbum mit vielen Musikvideos produziert. „Nach dem Release werde ich zur Abwechslung mal wieder in die elektronische Richtung gehen, konkrete Sachen sind jedoch noch nicht geplant.“

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