Die Stimmung bis ganz nach oben fahren – der Watergate-Mitschnitt von Nils Hoffmann

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Schon immer wollte Nils Hoffmann im Watergate spielen: „Er ist einer meiner Lieblingsclubs, und es hat sich endlich die Möglichkeit dazu ergeben.“ Am 10. Dezember 2017 spielte der DJ und Musikproduzent gemeinsam mit Marek Hemmann und Beatamines in der Berliner Clubinstitution. „Ich wollte unbedingt nur die besten Tracks, die ich habe, spielen“, verrät Hoffmann, der deshalb besonders wählerisch bei der Trackauswahl für diesen Gig war. „Aber es war mir auch eine Ehre, meine eigenen Tracks mal auf dieser Bühne präsentieren zu dürfen.“

Eine tolle Erfahrung

Es gab nur ein Stück, von dem feststand, dass er es unbedingt spielen wollte: „Und das war „Love It“ von Juergens. Ein Klassiker von 2008, den ich zwei Wochen vorher entdeckt habe. Es kam auch gleich jemand, die sich bedankt hatte, dass sie den Track das erste Mal irgendwo live hören konnte. Das war ein toller Moment.“ Da er für das Warm Up in dieser Nacht verantwortlich war, konnte er die Stimmung bis ganz nach oben fahren. „Ich habe gegen Ende „Balloons“ gespielt, und da war schon Extase angesagt“, so Hoffmann, der so etwas selten zuvor erlebt hatte: „Eine tolle Erfahrung.“ Sein Lieblingsstück aus dem Set ist der Closing-Track: „Bloom“ von Odesza im Lane 8-Remix. „Für mich einer der besten Tracks der letzten Jahre und in fast jedem DJ-Set von mir vertreten.“ Ansonsten sind aktuell vor allem „Fire Walk“ von Yotto, „What’s a Girl to do“ von Fatima Yamaha im Redondo-Edit und „Fire Works“ von Boy Bianchi im Remix von Joris Voorn in seinen Mixen vertreten. „Ich habe an die zehn neue Tracks für 2017 fertig, aber noch nichts, was man announcen kann – folgt dann die nächsten Wochen. Ansonsten spiele ich bald in Singapur, Tiflis, Berlin und Landshut“, blickt Hoffmann auf die kommenden Wochen voraus.

Tracklist:

01. Butch – The Spirit (Adriatique Remix)
02. Tiga – Blondes Have More Fun (Jonas Rathsman Remix)
03. Theo Kottis – If I Ever Feel Better
04. Few Nolder – One
05. Stephan Bodzin – Zulu
06. Juergens – Love It
07. Kidnap Kid – Mist
08. Moby – Natural Blues (Kidnap Kid Remix)
09. Amtrac – Once Is Enough
10. Traumer – Hoodlum
11. Tim Green – For A Memory
12. Eating Snow – This Emptiness Is Mine (Andhim Remix)
13. Benny Grauer – Falling (Markus Homm Remix)
14. Maribou State – Rituals (Sasha Remix)
15. Yotto – Fire Walk
16. Rex The Dog – Teufelsberg
17. Konstantin Sibold – Mutter
18. Jeremy Olander – Pinkerton
19. Amtrac – Farewell
20. Amtrac – Running
21. Gregor Tresher – Quiet Distortion
22. Christoph – Alone
23. John Monkman – Kisomnia (Martin Roth Remix)
24. Yotto – Coopers Cup
25. Yotto – Aviate
26. Yotto – Personal Space
27. Fynn & Nils Hoffmann – Wandering
28. Nils Hoffmann – You (David Hasert Remix)
29. Lane 8 – Fingerprint
30. Lane 8 – Frau
31. Fatima Yamaha – What’s A Girl To Do (Redondo Edit)
32. Rüfüs – Innerbloom (H.O.S.H. Remix)
33. Nils Hoffmann – Balloons
34. Odesza – Bloom (Lane 8 Remix)