Die deepe Trackauswahl für Cosmic Friends – Mark Slee und sein neuer Podcast

markslee

Ende April nahm Mark Slee einen neuen Mix in seinem Studio auf: „Ich veröffentliche eigentlich schon seit über fünf Jahren Studio-Mixe auf SoundCloud, also ist es eine sehr regelmäßige künstlerische Praxis von mir.“ Der DJ und Produzent aus San Francisco genieße den Prozess, bei dem es um die Erforschung nach neuer Musik und das Ausprobieren neuer Arrangements gehe: „Nie vergeht ein Monat, in dem ich nicht neue Tracks entdecke.“ Dieses neue Mixtape nahm der US-Amerikaner für das Label Cosmic Society und dessen Podcastserie Cosmic Friends auf.

Das besondere an Studio-Mixen: das In- und Outro

Eine Sache, die er besonders bei Studio-Mixen mag, ist die Freiheit, Material zu spielen, das nicht unbedingt bei einem seiner DJ-Gigs zum Einsatz kommt: „Bei Live-Gigs muss man immer sensibel sein, welchen Energiegrad die Tanzfläche braucht und entsprechend reagieren. Podcasts schaffen eine Gelegenheit, um einige super-deepe Selektionen, fast Ambient-Musik, zu zeigen, vor allem für das In- und Outro.“ So könne man seine Studio-Mixe auf der Arbeit oder einfach nur zu Hause hören und dabei entspannen. Der Kontakt zum Berliner Imprint kam über Leon Brunsen, Teil des Duos Lemmon, zustande: „Leon war so freundlich, mich zu kontaktieren. Ich hatte die Veröffentlichungen von Cosmic Society bis dahin verfolgt und hatte auch schon Stücke von Blindsmyth und Lemmon & Looke in meine Sets eingebaut.“

Pablo Bolivar – einer seiner Lieblingsproduzenten

Der Track „La lune et l’etoile“ von Marc Romboy hat es ihm besonders angetan: „Obwohl ich die Nummer nicht in einem Club spielen könnte.“ Aber auch Pablo Bolivars „Dahnser“ sei fantastisch: „Er gehört seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsproduzenten. Und ich mag die Synthesizer-Arbeit im Luis Junior-Remix zur Nummer „Sonorous“.“ Ein Stück, das er für diesen Mix eigentlich benutzen wollte, aber das dann doch nicht ganz passte, ist „Push“ von Vincent Casanova: „Ich liebe die wirklich interessanten Grooves, die Casanova in letzter Zeit produziert hat.“

Tracklist:

01. Mark Alow – Intro
02. Nikita Great – Russwans
03. Nuno Dos Santos – Dust In Your Eyes
04. Patlac – Auroa
05. TOMAN – Groovin‘
06. Doyeq – Voice of the Streets
07. Pablo Bolívar – Dahnser
08. Made in Paris – Sonorous (Luis Junior Remix)
09. Ciano – Agerasia
10. Martin Buttrich & Tiga – Alpine Dub
11. Marc Romboy – La lune et l’etoile