Neu entdeckte Favoriten und eigene Klassiker – Seth Schwarz‘ Mitschnitt aus Ankara

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„Die Anfrage kam direkt von den Veranstaltern aus dem Pixel Club, die mit dem Label Wold Musik befreundet sind“, berichtet Seth Schwarz von seinem Gig in Ankara. „Ich habe mich insgesamt über die Anfrage gefreut und nach einigen Überlegungen, den Gig gemacht, um auch das gleichgesinnte Partyvolk in Ankara unseren elektronischen Klängen zu grüßen.“ Bei der Trackauswahl hatte der Musiker wie so oft ein paar neu entdeckte Favoriten, die er unbedingt spielen wollte, und natürlich auch ein paar eigene Klassiker dabei: „Das Set hat sich dann zu Beginn recht melodisch und smooth gestaltet und geht hinten raus dann etwas straffer voran.“ Das Besondere an diesem Gig: „Es war, glaube ich, die vierte Woche alkoholfreie Woche für mich und dort gab es kein entsprechendes Bier. Aber das war nicht schlimm, denn das Publikum hat schon gut Stimmung gehabt.“ Einer der Security-Typen sei die ganze Zeit beschäftigt gewesen, „die Mädchen von der Bühne zu schicken. Eine von Ihnen hat es dann doch geschafft und mir schelmisch einen Kuss verpasst, was will man da machen.“

Label für „Elves of Karoo“ gesucht

Sein Auftritt beginnt sofort mit seinem absoluten Favoriten: „In the Flood“ von Oliver Winters. Der Track sei leicht melancholisch, aber doch eher sehnsüchtig nach Energie langend. Auch Track Nummer fünf im Set, „Elves of Karoo“, eine noch unveröffentlichte Nummer von ihm im Testlauf, spiele er aktuell oft. Für das Werk sucht er noch ein passendes Label. „Den „Bar Tender“ mit Be Svendsen wird man hin und wieder in meinen Sets hören und auch „Fly Bar“, eine Kollaboration mit den Berlinern Dole & Kom, ist dabei. Mit diesem hört das Set dann auf, obwohl ich vor Ort noch eine Stunde Zugaben spielen musste.“ Am 16. Juni 2017 folgt nun seine neueste Veröffentlichung mit Westerby auf dem Label 3000Grad: „Dazu gibt es sehr schöne Remixe von Mollono.Bass sowie Norfolk & Budakid.“