Bis der richtige Drive gefunden wurde – das Klangextase-Set „Unlasting Tales“ von Mikah

mikah

„Das Set habe ich in den letzten zwei Wochen vor der Veröffentlichung zusammengestellt“, verrät Mikah zu seinem neuen Klangextase-Podcast, „und ich habe den Mix auch erst in der Nacht vorher gemixt. Quasi auf den letzten Drücker, weil ich vorher nicht zufrieden war.“ Die Herausforderung für ihn sei gewesen, dass er exakt zwei Wochen vorher ein Set vom Weird Boat veröffentlicht hatte: „Und dort hatte ich schon fast alle meine aktuellen Lieblinge eingebaut. Ich versuche grundsätzlich, Tracks nicht mehrmals in Sets zu integrieren, die ich veröffentliche.“ Vor allem dann nicht, wenn es Podcasts werden, so der Hamburger. „Ich habe ewig nach einem Intro gesucht. Maceo Plex‘ Album war dabei die Rettung. Es kam exakt einen Tag vor Abgabe raus, ebenso auch ein Remix von ihm, auf den ich schon sehr lange gewartet habe.“ Da er mit jedem Set eine Geschichte erzählen möchte, sind ihm ein Intro und ein Outro sehr wichtig, da jede Story einen Anfang und ein Ende hat. „Daher auch der Name: „Unlasting Tales“„, so der Musiker.

„Ich möchte nicht beliebig klingen“

Der Hamburger investiert sehr viel Zeit in die Trackauswahl und Zusammenstellung seiner Mixe. „Ich möchte nicht beliebig klingen und den Hörer gerne überraschen. Spannungsbögen sind mir dabei genauso wichtig ,wie die Verknüpfung verschiedener Genres“, erklärt der DJ und Musikproduzent. „Ich habe gerade auch bei diesem Set sehr viel hin und her probiert, bis ich endlich den richtigen Drive gefunden habe.“ Für Klangextase ist „Unlasting Tales“ bereits der zweite Podcast, den Mikah kreierte. „Der Kontakt kam daher zustande, dass Miyagi im Juni 2016 eigentlich eine Abgabe hatte, diese aber nicht einhalten konnte. Er hat mich gefragt, ob ich es in drei Tagen schaffen würde, einen Mix aufzunehmen. Im Januar hatte ich dann wieder Kontakt zu Matthias, da ich ebenfalls einen Free Track auf deren Seite veröffentlichen wollte. Er hat mich dann gefragt, ob ich im Juni wieder einen Podcast machen möchte, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte.“

Verliebt in einen powervollen Maceo Plex-Remix

Im Set hat der Norddeutsche zwei absolute Lieblinge, die verschiedener nicht sein könnten: „Ich liebe Yottos „Wilderness Girl“ wegen der pregnanten Ohrwurm-Melodie, die mich sehr an Hans Zimmers „Interstellar“-Soundtrack erinnert.“ Auch der powervolle Maceo Plex-Remix zu Rebolledos Track „Discotico Plexico“ hat es ihm angetan: „Ich habe den Track mal auf einem Awekenings-Video von ihm gehört und mich sofort verliebt. Die Crowd war am Durchdrehen.“ Sonst spielt Mikah aktuell gerne „The Dawn“ von Chloe im Remix von Dixon, Alex Niggemanns Nummer „Legacy“, „The Three“ von Fabio Gianelli und den Remix von Gardens of God zu Rondo Mos Stück „Overflow“.

Tracklist:

Intro: Maceo Plex – Sparks of Life
01. Maceo Plex feat. DNCN – Polygon Pulse
02. Luis Leon – Die blaue Blume
03. Mikah – Mindgames (coming soon on Lost Diaries)
04. Masaya – Borderline (Patrice Bäumel Remix)
05. Yotto – Wilderness Girl
06. Miyagi – Black Shadow (coming soon on Katermukke)
07. Howling – Phases (Toto Chiavetta Colour Zero)
08. JOBE – Aurora
09. Jonas Saalbach – Tarim
10. Christoph & Jeremy Olander – Last Dance
11. Alex Niggemann – Legacy
12. Chloe – The Dawn (Dixon Remix)
13. Rebolledo – Discotico Plexico (Maceo Plex Remix)
14. Tom Demac – Sink Or Swim
15. Bicep – Aura (12″ Mix)
16. Mark Williams – Saya
17. Daddy – I’m A Sword Swallower (Midas 104 Remix – coming soon on Lost Diaries)