Eine gesunde Mischung aus Tech- und Deep-House – Panik Pop und die EP „Signals“

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„Das Projekt Panik Pop befindet sich seit geraumer Zeit im Umschwung“, verrät Max, ein Teil des Duos. „Es sitzt jetzt endlich in einem festen Produktions-Sattel zweier Genres: Tech mit Deep-House-Nuancen, könnte man so sagen!“ Zeit für ein wenig Veränderungen also, und deshalb heißt die neueste EP „Signals“. Die Inspiration zu den Werken kam mit den Gigs: „Letztendlich habe ich gemerkt, dass man besser in Schwung kommt, wenn man eine gesunde Mischung aus Tech- und Deep-House-Tracks spielt. Somit fühle ich mich wohler und der Vibe überträgt sich auch viel besser und schneller auf das Publikum. Ich habe da die schönen Momente der Festivals, mit dicken Basslines vom Sommer mitgenommen.“ Aber natürlich spielen auch andere Künstler wie Raffa FL, Franky Rizardo, und Raumakustik eine große Rolle. Deren Sound und vorallem Groove seien schon der Killer, findet der Musiker: „Gar keine Frage.“

Auf Anhieb richtig fett

Die EP selbst ist in Leipzig und Hamburg entstanden. „Das Instrumental für „Coax the Creature out“ ist in meinem Studio, hier in Leipzig gewachsen. Ben Galliers kommt aus Hamburg hat dem Ganzen mit seinem Vocal und dem Lyric das i-Tüpfelchen verliehen.“ Aber die Ursprungsidee kam von seinem Freund Marcus, der sechs Jahre mit ihm als Panik Pop getourt war: „Er hat mir Mitte des Jahres ein 4-Chord-Sample vorgespielt, das fand ich auf Anhieb richtig fett und da war die Skizze zum Song eigentlich schon gefixt – zumindest in meinem Kopf.“ Die restlichen Tracks der EP sind im Festival-Vibe diesen Jahres und in Trunkenheit entstanden. „Lausbuben-Head Dansir hat mir einen Knebelvertrag vorgelegt, der besagt, dass ich einmal im Jahr bei im releasen muss. Nein, Spaß, ich hab ihm wie immer, die Sachen einfach mal geschickt und er hat „ja“ gesagt. Ganz unspektakulär.“ Es wird zu „Siganls“ noch eine Remix-EP auf dem selbigen Label erscheinen, da freut er sich schon drauf. „Und ich sitze eigentlich ständig im Studio und arbeite an neuen Sounds und Ideen. Weiter erscheinen noch zwei oder drei neue EPs – zwei davon mit Rawley auf Enzo Siffredis Label Wired. Und natürlich Remixarbeiten unter anderem für meinen Schweizer Buddy Yannick Müller.“

Die EP ist seit dem 23. Oktober 2017 via Lausbuben Records erhältlich.

Tracklist:

01. Panik Pop – Connection (East Westcoast)
02. Panik Pop – Notion
03. Panik Pop feat. Benjamin Galliers – Coax the Creature Out (Club Mix)
04. Panik Pop feat. Benjamin Galliers – Coax the Creature Out (Dub Version)