Kahl & Kaemena haben mit Moritz Eberts Cello einen traumhaften Podcast für Rebellion der Träumer aufgenommen

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„Kurz vor Weihnachten haben wir den Podcast aufgenommen“, erzählen Kahl & Kaemena zu ihrem Traumcast für Rebellion der Träumer. Gemeinsam mit Moritz Ebert haben sie dreimal zuvor im Dezember geprobt und sich musikalisch eingegrooved. „Wir kennen Moritz Ebert schon über ein oder zwei Jahre und wussten, dass die Chemie zwischen uns stimmt und er grandios am Cello spielen kann. Jetzt war nur die Frage, ob wir musikalisch auch so schnell zueinanderfinden.“ Ebert hat die beiden Musiker diverse Male bei ihren Gigs im Keller oder Klunkerkranich in Berlin besucht: „Und er war immer ganz angetan von Tronjes (Kaemena) Fähigkeiten am Klavier.“ Allerdings kommt der Wahlberliner Ebert aus der klassischen Musik und spielt normalerweise Konzerte in Wien, Berlin oder Oslo. „Und ist dadurch natürlich auch sehr eingespannt“, sagen Kahl & Kaemena, „mit uns Musik zu machen, war also schon ein längere Idee. Der Zeitpunkt war nur lange noch unklar.“

Der Kinosaal und seine grandiose Akustik

Letzten Herbst lernten sie den herzenserwärmen Manjot Bhatia und sein Team von Journey 2 Creation kennen, das sich in Berlin befindet und einen Kinosaal für ihre Arbeit haben. „Dort hat unser Kollektiv fernab einen Konzertabend veranstaltet mit dem befreundeten Drosssel-Clan um Daensen und Mattmosphere.“ Der Kinosaal habe eine grandiose Akustik und so sei ihnen schnell klar gewesen, dass sie Bhatia fragen, ob sie ihre Recording-Session dort stattfinden lassen können: „Das waren einfach perfekte Bedingungen für die Abnahme des Cellos.“

Langwierige Trackauswahl

Kahl & Kaemena spielten letztes Jahr auf dem das Sommerfest „Zu einer Zeit in … Gardelegen“ und dort hatte Elias Doré von Rebellion der Träumer ihr Liveset gehört: „Nach einiger Zeit hat er sich dann bei uns gemeldet und meinte, die Rebellion-Crew hätte gerne einen Podcast für deren neue Reihe Traumcast. Wir waren natürlich super glücklich, als die Anfrage reinkam. Danach haben wir uns dann auch direkt an die Arbeit gemacht, weil wir natürlich auch etwas Besonderes bieten wollten. Da kam dann die Idee mit Moritz Ebert und dem Cello.“ Die Trackauswahl dauerte ziemlich lange. „Ich wollte gerne ganz bestimmte Produzenten auf dem Podcast und gern auch eine Vielzahl an unveröffentlichter Tracks. Im Endeffekt haben wir uns dann für Tracks von Lukas Endhardt, ZAZOU – Lonely Ulf, Landhouse & Raddantze, Riyoon, Dolph Lindgrün, Rafaele Castiglione, ĂVEM, PAAX . Tulum sowie Hülshoff & Rheinländer entschieden, die uns wundervolle Tracks beigesteuert haben, die in nächster Zeit released werden. Ansonsten war es uns wichtig, dass wir das Piano als auch das Cello partiell einsetzen.“ Ihr Freund Faber hatte das Cello während der Recording-Session aufgenommen und am Ende gemastert.

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Langwierige Trackauswahl

Ihr Lieblingstrack im Podcast kam von ihrem fernab-Kollegen Zazou, der seinen Track mit Landhouse produzierte: „Der ist allerdings noch nicht veröffentlicht und wird dieses Jahr herauskommen. Der läuft ca. ab Minute 25 rein. Vor allem der Bass und die Drums verleihen dem Track in der Kombination einen schönen treibenden Groove.“ Momentan sind die beiden Künstler sehr vom Sound von François Svalis, Riyoon, Niju oder Tontario angetan: „Wir entdecken und bekommen momentan so viel schöne Musik geschickt. Aber wenn wie einen Song nennen müssten, der uns momentan sehr am Herzen liegt, wäre es doch „Rove“ von Tontario und Benjamin Gustafsson. Unser absoluter Lieblingstrack an kalten Tagen. Der Track transportiert eine unglaublich schöne Stimmung.“