Ein Mix aus Disco und House – die neue Platte von DINKS ist raus

DINKS_Funkiano_cover

Die Jungs von DINKS stehen für einen Mix aus House und Disco. Mit dem Release „Funkiano“ auf Disco Sucks liefert das Duo aus Bremen und Berlin wieder einen House-Titel, der ein Mixtape abrunden wird. Das Label Disco Sucks hat mit den bisherigen Veröffentlichungen von Superlover, Phil Fuldner und Freiboitar gezeigt, wo der Hammer hängt, und DINKS legt mit „Funkiano“ nach. Für alle Vinyl-Fans kommt bald die erste Disco Sucks-Platte mit den Releases eins bis vier.

trndmsk: Woher kam die Idee für die EP? Wo habt Ihr Euch die Inspiration geholt?

DINKS: House ist schon lange da und immer wieder auf’s neue erfrischend. Der klassischere House hat sehr viel Funk-, Soul- und Disco-Elemente und eine Menge Groove, der beim Techno und anderen zeitgenössischen elektronischen Produktionen und Genres oftmals kaum vorhanden ist, bzw. wird dort kein Wert draufgelegt. Der Fokus liegt dort fast nur auf den Melodien. Beim House shuffeln die Drums, was das Zeug hält, das ist ein langer Prozess, bis die Hi-Hats grooven und ein flowender Drumsound entsteht. Zu viele 16tel Noten machen es hektisch, zu wenig wirken statisch, genau das richtige Maß ist es, auf das es ankommt. Darauf haben wir bei unserem Track „Funkiano“ sehr viel Wert gelegt und das Piano spielt ein sehr hymnisches Thema, es hat etwas euphorisierendes. Stilistisch wurde es so auch oft in den Mid-90’s eingesetzt. Zu dem kommen noch dezente soulige Vocals, die das gesamte House Paket komplettieren. In der Form hätte es den Track auch schon vor 20 oder sogar 30 Jahren geben können. Das ist auch was wir wollen, zeitlosen House machen, der nicht zwingend nur gerade jetzt in 2018 funktionieren und gefallen muss, sondern auch noch in Jahren seine Daseinsberechtigung hat!

Wie und wo ist sie entstanden?

Unsere Produktionen finden bei uns im Berliner Studio statt. Wir arbeiten kaum Sample basiert, außer den Vocals bisher, aber das wird sich auch noch langfristig ändern. Alle Rhythmus- und Harmonieinstrumente, der Bass und Leads sind eingespielt, bzw. selbst komponiert. Wir arbeiten selten mit Loops und wenn nur ergänzend. Natürlich bestehen die Drums zum Großteil aus organischen Samples, aber es sind eben nicht nur Drumloops aus dem Sample Pack von nebenan, die einfach ins Projekt geworfen werden. Deshalb sind unsere Tracks auch relativ aufwendig, weil alles handgeklöppelt ist!

Wie kam der Kontakt zum Label zustande?

Um Weihnachten hab ich mit Superlover zusammen einen Gig gespielt. Man hat sich super verstanden, die Musik hat gepasst, und am Ende haben wir ne Stunde B2B obendrauf zusammengespielt. Als Superlover „Funkiano“ das erste Mal gehört hat, kam er direkt mit der Idee eines Disco Sucks-Releases. Da mussten wir nicht mehr überlegen.

Was steht nach der Veröffentlichung bei Euch an? Arbeitet Ihr bereits an weiteren Projekten?

DINKS wird einige Gigs zocken, und natürlich an neuen Tracks Sets basteln. Wir haben einfach Bock die Musik die uns selbst am besten gefällt rauszubringen und zu spielen, alles andere wird sich dann zeigen. Wir haben noch eine Rutsche von fertig produzierten Demos, die wir aktuell versuchen bei Labels unterzubringen. Damit wollen wir bisschen mehr Leute in den Clubs erreichen und auch bekannter werden. Es wird in diesem Sommer auch noch einen Free Download geben und jede Menge neue DINKS-Releases, also seid gespannt, so wie wir es auch sind!