Dirty Doering released mit „Euch die Uhren uns die Zeit“ sein erstes Album

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„Für mich war es lange Zeit keine Frage, ob ich ein Album mache“, sagt Dirty Doering. Der Fokus lag als DJ zunächst klar auf EPs und Remixen: „Mit der Zeit kam der Gedanke, dass ich irgendwann ein Album abliefern muss. Ein Album sollte auch meinen musikalischen Hintergrund widerspiegeln. Es war mir in erster Linie wichtig, dass es einerseits vielseitig ist und sich andererseits auch in einem durchhören lässt.“ Die Produktion für „Euch die Uhren uns die Zeit“ dauerte ein halbes Jahr. „Entstanden sind die Tracks im letzten Winter“, so der Macher von Katermukke. Auf den Titel des Longplayers kam er durch die Bar25: „Dort habe ich den Spruch zum ersten Mal gehört. Ich habe ihn mir tätoowieren lassen. Als es nach Vollendung des Albums um einen Titel ging, stand ich eines Tages vor einem Spiegel,
sah das Tattoo und dachte, das wird der Name meines Albums.“

„Andere sind von dem Album überrascht“

Es sei lustig, dass er 20 Jahre brauche, um ein Album rauszubringen, dann aber den Albumtitel schon 15 Jahre auf seiner Brust trage. „Letztendlich hat die Bedeutung des Spruches mit der Zeit immer mehr zugenommen. Zeit ist wichtig geworden im meinem Leben. Das war nicht immer so. Früher hatte ich gefühlt einfach mehr Zeit. Momentan fällt mir während des Reisens immer mehr auf, dass ich mehr davon benötige.“ Die Idee für einen Longplayer kam ihm vor ungefähr drei Jahren: „Damals habe ich angefangen, während des Reisens Ideen zu entwickeln und diese dann nach und nach im Studio ausgearbeitet. Inspiriert haben mich Erlebnisse während meiner Reisen und die Zeit in Kapstadt, wo ich jedes Jahr meinen Urlaub verbringe.“ Produziert wurden die zwölf Werke in Berlin und Kapstadt. „Und das Feedback ist bislang durchweg positiv. Viele finden es toll, dass ich nach so langer Zeit endlich ein Album gemacht habe. Andere sind aber auch überrascht. Sie dachten wohl, dass ich nie ein Album rausbringen würde.“

Erhältlich ist der Longplayer ab dem 14. September 2018 via Beatport.

Tracklist:

01. Timeless
02. Luisa Way
03. Cape of Doering
04. I Can’t Get Enough
05. Black Forest
06. Burning Ham
07. High Level Road
08. Strawberry Fields
09. Riverside
10. If I Could I Would
11. Purple Disco
12. Monday Only