„Musikmachen ist ein intensiver, persönlicher Prozess“ – David August im Electronic Beats Podcast

1_David August

Dass ​David August Genregrenzen sprengt, ist mittlerweile bekannt. Im ​Telekom Electronic Beats Podcast spricht er nun darüber, wie er das schafft. Der gebürtige Hamburger veröffentlichte sein erstes Release mit 17 Jahren im damaligen Kinderzimmer – ein Remix des Berliner Produzenten ​Oliver Koletzki verhalf ihm zum Durchbruch. Im Oktober ist nun sein neues Album „​D’ANGELO“ ​​auf [PIAS] erschienen, das durch Einflüsse griechischer Mythologie und italienischer Kunst, wie Barock Malerei von Caravaggio, entstanden ist.

Rückkehr nach kreativer Auszeit

Augusts ​​musikalisch geprägtes Elternhaus und sein abgeschlossenes Studium zum Tonmeister dienen als Inspirationsquelle im intensiven Prozess seiner Kreation. Jeder produzierte Track bildet ein eigenes Narrativ, das sich zu einer großen Erzählung zusammensetzt. Ob Club oder Konzertsaal – angefangen bei Livesets im Boiler Room, durfte ​David August schon mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin kollaborieren und zählt laut Resident Advisor zu den ​Top 10 der besten Liveacts​. Beim diesjährigen Reeperbahn Festival feierte er seine Rückkehr nach kreativer Auszeit und tourt nun bis Ende des Jahres durch Europa.

3_David August_Musik als Prozess

August spricht über sein Streben nach einer Symbiose musikalischer Formen. Im Gespräch mit ​Jakob Thoene äußert er den Wunsch nach einer Öffnung musikalischer Vorstellungen, die sich über gesellschaftlich auferlegte Grenzen hinwegsetzen. Zudem schildert er seine Beobachtungen zur aktuellen Clubkultur. Er spricht über Egoismus beim Feiern und einem damit einhergehenden Verlust einer Gemeinschaftskultur im Club.