Atlantik: „Wir haben die neuen Tracks im Gepäck und rechnen mit Abriss“

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Foto: David Ulrich

Das diesjährige Katzensprung Festival wirft seine Schatten voraus (Tickets via www.katzensprung-festival.de)! Dieses Wochenende beginnt schonmal die Club-Tour – und zwar im Uebel & Gefährlich in Hamburg. Neben Luna City Express dabei: Atlantik. Das Duo wird ebenso bei der Festival-Ausgabe dabei sein und davor stehen noch ein paar Releases der Jungs an. Wir sprachen mit ihnen über das Katzensprung, ihre skurrilsten Auftritte und auf welche Tunes wir uns bald freuen dürfen.

trndmsk: Jungs, wie habt Ihr euch eigentlich kennengelernt?

Atlantik: Wir haben uns tatsächlich im Kindergarten kennengelernt. Danach sind wir in Bergisch Gladbach auf dieselbe Schule gegangen.

Und wann war klar, dass Ihr euch als Atlantik zusammen tut?

Eigentlich haben haben wir bereits in der Schulzeit begonnen, Musik zu machen. 2009 ist daraus dann Atlantik entstanden. Das heißt, wir haben dieses Jahr unser zehnjähriges Bühnen-Jubiläum.

Wie kamt Ihr auf das Pseudonym?

Uns gefiel der Name und die Assoziationen damit.

Welche Assoziationen habt Ihr damit?

Da hat jeder seiner eigenen. Das überlassen wir gerne den Leuten.

Woher kam die Idee für eure kommende EP? Wo habt Ihr Euch die Inspiration geholt?

Als nächstes kommt ein Track auf dem amerikanischen Label Digital Structures im Rahmen einer Compilation raus. Der Track „X-Rays“ zeigt eher unsere härtere Seite. Wir spielen im Sisyphos relativ häufig in der Hammahalle und wollten mit dem Track ausprobieren, mal in die etwas ravigere Richtung zu gehen.

Und wie kam er an?

Wir haben den Eindruck, die Leute feiern ihn. Wir freuen uns immer auf den Track!

Wie und wo ist sie entstanden?

Wir haben im Studio gejammt und dabei bereits ein paar Spuren aufgenommen. Kurz darauf haben wir den Track für uns verhältnismäßig schnell fertig gemacht.

Wie kam der Kontakt zum Label zustande?

Wir kennen Josphine Wedekind aus dem SIsyphos. Sie stellt die Compilation zusammen und hat uns gefragt, ob wir einen Track beisteuern können.

Was steht nach der Veröffentlichung bei Euch an? Arbeitet Ihr bereits an weiteren Projekten?

Am 5. April kommt auf dem Einmusika-Sublabel EIN2 ein Remix des Tracks „Obsidian“ von Huminal raus. Außerdem haben wir bereits eine fertige kleine EP. Dabei ist das Releasedate aber noch unklar.

Am 5. April spielt Ihr auch beim Katzensprung Clubevent in Hamburg. Auf was dürfen wir uns freuen?

Wir haben die neuen Tracks im Gepäck und rechnen mit Abriss.

Wer wird beim Event noch dabei sein?

Wir freuen uns auf Luna City Express, mit denen haben wir noch nie gespielt. Sarah Wild kennen wir aus dem Kater Blau. Sie hat uns mal zur Party Gutzeit gebucht. Ansonsten sind noch tolle Acts aus Köln dabei.

Und was erwartet Ihr von der diesjährigen Ausgabe des Festivals von Katzensprung?

Das Katzensprung war für uns bis jetzt jedes mal ein besonderes Festival. Da es so nah an Köln stattfindet, sieht man dort viele bekannte Gesichter. Die Location ist super nice und es hat eine angenehme Größe.

Zum Schluss: Was war euer bisher schönstes Erlebnis als DJs/ Produzenten? Und euer lustiges/ skurrilstes?

Das schönste Erlebnis war wahrscheinlich unser erster Fusion Gig in 2012. Das war das erste Mal, dass wir auf einer großen Festival-Bühne gespielt haben. Skurrile Erlebnisse hat man oft. Wir haben zum Beispiel mal auf dem Rückweg von einem Gig Equipment im Kofferraum eines Taxis vergessen. Wir sind am nächsten Tag einfach ohne das Equipment zum nächsten Gig gefahren, obwohl wir wussten, dass wir nicht spielen können. Zufälligerweise war es dasselbe Taxi wie am Abend davor, und das Equipment war noch im Kofferraum.